Mo., 24.07.2017

Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Münsterland ist „schwache Innovationsregion“

Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft : Münsterland ist „schwache Innovationsregion“

Ein Mitarbeiter des Robotic Innovation Centers steuert im März dieses Jahres bei der CeBIT Messe in Hannover (Niedersachsen) am Stand des deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit Hilfe eines Exoskeletts den Roboter AILA. Foto: dpa/Ole Spata

Münsterland - 

Im Münsterland gibt es verhältnismäßig wenige kreative Ideenschmieden. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Die Kölner Ökonomen haben erstmals einen Innovationsatlas für Deutschland erstellt.

Von Mirko Heuping

Dafür haben die Forscher fünf Parameter herangezogen, um die Innovationskraft einer Region zu beurteilen: Die Ausgaben der Unternehmen für Forschung und Entwicklung, die Beschäftigungsquote in technisch-naturwissenschaftlichen Akademikerberufen, die Zahl technologieorientierter Neugründungen, die Versorgung mit Breitband-Internet und die Zahl der Patentanmeldungen.

Das Münsterland gilt den Ergebnissen zufolge als „schwache Innovationsregion“. Es kann einzig beim Breitband-Ausbau überzeugen. Hier werden 73,6 Prozent der Haushalte mit schnellem Internet versorgt. Bei den übrigen Indikatoren liegt man im deutschlandweiten Vergleich im unteren Mittelfeld.

Die Regionen mit den besten Werten befinden sich vor allem in Süddeutschland, während der ländliche Raum in den neuen Bundesländern mit Ausnahme der technologieorientierten Neugründungen am schlechtesten abschneidet. „Die Innovationskraft ist von herausgehobener Bedeutung bei der Frage, wovon wir morgen leben werden“, betonte IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös am Montag in Berlin.

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