Firmvorbereitung

Sa., 11.02.2012

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Hilfe hautnah

Firmvorbereitung : Hilfe hautnah

Einen handfesten Einsatz leistete die „Gruppe Ibing“: Sie beteiligte sich an der Tannenbaumaktion des Kolpings. Foto: Tanja Sicking

Ahaus-Alstätte - 

Sie haben für Senioren gebacken, auf dem Friedhof klar Schiff gemacht und Pfandflaschen für einen guten Zweck gesammelt. In zehn Projekten haben sich die aktuell 68 Firmbewerber in Alstätte engagiert.


68 junge Alstätter bereiten sich zurzeit auf ihre Firmung vor. Aufgeteilt in zehn Gruppen werden sie von 17 Katecheten aus der Pfarrgemeinde betreut.

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In den vergangenen Wochen haben die Schüler miteinander das Markus-Evangelium gelesen, das als die erste und älteste Jüngerschafts-Schule der Christenheit gilt. Auch zwei Projekte prägten die Vorbereitung auf das Sakrament: Alle Jugendlichen führten ein persönliches Gespräch mit einem Mitglied der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Alstätte. So kamen die Jugendlichen mit Gemeindemitgliedern in Kontakt und hörten ein Zeugnis gelebten Glaubens.

Selbst aktiv wurden sie beim Projekt „Hilfe in Not“. Dazu heißt es aus der Gruppe der Katecheten: „Hilfe kann in unserer Zeit ganz unterschiedlich ausfallen. Ziel des Projekts ist, dass die Jugendlichen sich in eine Notsituation einfühlen, sich mit ihr beschäftigen und aus dem ‚Naherlebnis‘ heraus handeln.“ Aus dieser Überlegung heraus haben die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Katecheten folgende Hilfsprojekte umgesetzt:

Die „Gruppe Maria Terhaar“ packte Pakete mit Spielzeug und Stofftieren aus ihren Kindertagen für Kinder in Rumänien. Die Anregung dazu gab Firmbewerber Christian Elfering, der schon mal in Rumänien war. Die Pakete wurden von der Firma Elfering bereits nach Rumänien mitgenommen.

Im Katharinenstift engagierten sich gleich drei Gruppen: Ein Teil der Mitglieder der „Gruppe Höper/Tenhagen/Witte“ unterhielt die Senioren mit Gesellschaftsspielen, ein anderer Teil fuhr mit Rollstuhlfahren spazieren und fütterte das Dammwild im Park.

Selbstständig stellten die Jugendlichen der „Gruppe Frenker/Becking“ den Kontakt zur Pflegedienstleitung her und vereinbarten einen Termin. Aufgeteilt auf drei Wohngruppen beschäftigten sie sich zwei Stunden lang intensiv mit den alten und kranken Bewohnern des Hauses, spielten zum Beispiel Bingo und Mensch-ärgere-dich-nicht mit ihnen.

Die neun Mädchen der „Gruppe Friggemann/Feldkamp“ buken in vier Wohngemeinschaften zum Kaffee Waffeln mit heißen Kirschen für die Bewohner des Hauses. Der Nachmittag klang bei Gesellschaftsspielen und Gesprächen zwischen Jung und Alt aus.

Früh aufstehen trotz Schulferien hieß es für die Mitglieder der „Gruppe Niemeier/Pelster“: Gegen 8.30 Uhr brachten die Mädchen gemeinsam mit Frau Dornbusch die Kirche auf Vordermann. Von den Glastüren bis zu den Bänken wurde alles gereinigt.

Mit Küster Matthias Dornbusch war die „Gruppe Kuhlmann“ auf dem Friedhof im Einsatz. Die Jungs haben – insbesondere bei den Kriegsgräbern – Zweige und Laub entfernt, die großen Müllgefäße entleert und die Gänge gefegt.

Jeweils zu zweit haben die sechs Jungs der „Gruppe Heijnk“ in ihrer Nachbarschaft Pfandflaschen gesammelt, um das Geld der Wohngruppe von Haus Früchting an der Münsterstraße zu spenden. Fast 75 Euro sind dabei zusammengekommen.

Als Plätzchenbäcker haben sich gleich zwei Gruppen engagiert: Die Mitglieder der „Gruppe Hörst/Ibing“ verkauften ihre Plätzchen an einem Sonntag in der Weihnachtszeit nach der Messe. Den Erlös – 239 Euro – spendeten sie an die Aktion „Lichtblicke“. Mit dem gleichen Konzept nahm die „Gruppe Dues/Becking 100 Euro ein. Sie spendete das Geld an den „Eine-Welt-Laden“ in Ahaus.

Für ein handfestes Projekt hat sich die „Gruppe Ibing“ entschieden: Sie beteiligte sich an der Tannenbaumaktion des Kolpings. Der Erlös war für die Jugendarbeit des Kolping, den Kinderchor Alstätte und den Alstätter Verein „Treff Behinderter und Freunde“ bestimmt.

► Am 25. Februar (Samstag) um 17 Uhr spendet Weihbischof Dr. Christioph Heggewerden den Jugendlichen das Firm-Sakrament.

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