Mo., 08.02.2016

30. Rot-Weiße Nacht des VfB Geballte Ladung Humor

Auch die Ober-Narren schunkelten bei der 30. Ausgabe der rot-weißen Nacht des VfB mit.

Auch die Ober-Narren schunkelten bei der 30. Ausgabe der rot-weißen Nacht des VfB mit. Foto: Monika Haget

Ahaus-Alstätte - 

„Karneval beim VfB, Jubiläum, ole,ole“, nach der Melodie von „Atemlos“ gesungen, begleitete die 30. Rot-Weiße-Nacht durchgängig. Dargeboten wurde das Stück, bei dem die Gäste immer wieder lauthals mitsangen, von der Formation „New Kidneys“. Sie sorgte für beste musikalische Unterhaltung beim bunten Abend. Von Anfang an herrschte eine ausgelassene Stimmung im Saal Franke, was VfB-Vorstand Stefan Eing und Elferratspräsident Renè Harking sichtlich freute.

Von Monika Haget

Als Glücksgriff erwies sich die Verpflichtung von Helmut Sanftenschneider. Der Komiker entpuppte sich als wahrer Unterhaltungskünstler. Sein Gitarrenspiel begeisterte das Publikum, die klassische Ausbildung war nicht zu überhören. Sanftenschneider behauptete, viele bekannte Lieder seien spanischen Ursprungs. „Das folgende handelt von einem Torero, der beim Stierkampf seine Männlichkeit verlor“, sagte er und stimmte in höchsten Tönen „You‘re my Heart, you‘re my Soul“ an. Die Menge kreischte vor Vergnügen.

Für viel Spaß sorgte der Künstler auch, als er Männer aus dem Publikum holte und sie zum Luftgitarre-Spielen animierte. Beide gaben ihr Bestes und wurden mit überschwänglichem Applaus belohnt. Den erhielt auch der Musiker selbst, als er zum Gitarrenspiel gleichzeitig mit dem Mund eine Kastagnette klappern ließ. Schon glaubten die Alstätter, er wolle sich bei ihnen einschmeicheln, als er mit verträumtem Blick sagte: „Ich war ja schon bei vielen Karnevalsveranstaltungen, aber so schön wie heute . . .“ als nach kurzer Pause folgte: „war es eigentlich immer“. Nach lauten „Zugabe“-Rufen gab Sanftenschneider noch ein paar „Schlagzeilen des Jahres“ zum Besten.

Nach dieser geballten Ladung Humor ging es schmissig weiter im Programm. Nachdem zu Beginn die erste Funkengarde des VfB aufgetreten war, kam nun die zweite Garde an die Reihe. Was sie im zweiten Jahr ihres Bestehens bereits an Temperament und Leidenschaft präsentierte, war schon sehr erstaunlich. Für die tolle Leistung wurden sie und ihre Trainerinnen Saskia Kunze und Elena Gerwing besonders geehrt. Britta Rehring, die Trainerin der ersten Funkengarde befindet sich zur Zeit in einer Babypause. „Diese Ehrung holen wir auf jeden Fall nach“, versicherte Elferratspräsident Renè Harking. Ein besonderes Dankeschön richtete er an Andreas Pohlschröder, der seit zehn Jahren für den Bühnenschmuck sorgt.

Ganz ohne Trainerinnen kommen die Frauen der Jazztanzgruppe aus, sie eignen sich alles selber an. Und das mit großem Erfolg, das Publikum belohnte sie mit einer „Rakete“. Viel zu lachen gab es beim Auftritt des Männerballetts. Zuerst bewegten sie sich nach orientalisch anmutenden Klängen und mit rosa Tüllröckchen bekleidet beinahe meditativ. Doch dann ging die Post ab. Beim „Highway to Hell“ rockten sie den Saal und gaben sich außer Rand und Band.

Das konnte nur noch das Prinzenpaar toppen. Der Moderator des Abends, Fiete Hartmann, bat Prinzessin Theresa Große Schwiep und Prinz „Knoti I“, Markus Brandherm, zum gemeinsamen Tanz auf das Parkett. Nach dem obligatorische Küsschen im Anschluss hieß es dann: „Tanz für alle“, und die Party bis in die frühen Morgenstunden begann.

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