Do., 10.08.2017

Feuer im Schwiepinghook Scheune geht in Flammen auf

Hell lodern die Flammen: Beim Eintreffen der Feuerwehr steht die Scheune im Schwiepinghook bereits lichterloh in Flammen. Feuerwehrleute waren auch am Morgen noch an der Brandstelle im Einsatz.

Hell lodern die Flammen: Beim Eintreffen der Feuerwehr steht die Scheune im Schwiepinghook bereits lichterloh in Flammen. Feuerwehrleute waren auch am Morgen noch an der Brandstelle im Einsatz. Foto: Klaus Wiedau/Alfons ter Huurne

Alstätte - 

Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute ist klar: Da ist nicht mehr viel zu retten. In der Alstätter Bauerschaft Schwiepinghook ist am frühen Donnerstagmorgen eine Scheune komplett ausgebrannt

Von Klaus Wiedau

Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute ist klar: Da ist nicht mehr viel zu retten. In der Alstätter Bauerschaft Schwiepinghook ist am frühen Donnerstagmorgen eine Scheune komplett ausgebrannt.

Die Ursache für das Feuer und die Schadenshöhe stehen noch nicht fest. In dem Gebäude wurde eine Hackschnitzel-Heizungsanlage betrieben, die rund ein Dutzend Häuser in der Nachbarschaft mit Wärme versorgte.

Hell lodern die Flammen aus dem Dach der Scheune, als die Wehr gegen 5 Uhr anrückt. Die 25 Männer des Löschzugs Alstätte erhalten bei der Brandbekämpfung Unterstützung von den Kollegen aus Ahaus und Wessum. „In der Spitze waren wir mit rund 75 Wehrleuten im Einsatz“, sagt Tobias Asbeck, Löschzugführer der Alstätter Wehr.

Mit dem Wasser aus Tanklöschfahrzeugen gehen die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. „Aus Ahaus war ein Tanklöschfahrzeug mit 5000 Liter Wasser vor Ort. Damit konnten wir die Löscharbeiten bis zur Sicherstellung der Wasserversorgung über Hydranten überbrücken“, so Asbeck.

Stunden später bestätigt sich der erste Eindruck: Die Scheune ist nicht zu retten. Und die Löscharbeiten sind auch um 8 Uhr noch nicht beendet. Feuerwehrleute setzen immer noch Glutnester unter Wasser, andere schlagen ein Loch in die Außenmauer der Scheune, um die Hackschnitzelvorräte abzulöschen.

Bereits im April war diese Scheune Einsatzort für die Alstätter Feuerwehr – damals war es nur ein kleiner Brand – diesmal ist der Schaden ungleich größer.

Die Polizei wird jetzt die Brandstelle untersuchen. Ob die Ermittler die Brandstelle schon am Donnerstag betreten könne, kann Polizeipressesprecher Frank Rentmeister am frühen Morgen noch nicht abschätzen.

Fotostrecke: Brand einer Scheune

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