Fr., 13.10.2017

130 Senioren aus Buurse und Alstätte verbringen geselligen Nachmittag Frauen zücken jede Menge Schlüpfer

Einen Schlüpfer nach dem anderen kramte der Zöllner (Hermann Olthues) sehr zur Freude der Gäste aus den Taschen der Damen hervor.

Einen Schlüpfer nach dem anderen kramte der Zöllner (Hermann Olthues) sehr zur Freude der Gäste aus den Taschen der Damen hervor. Foto: Monika Haget

Alstätte - 

Großes Vergnügen hatten die 130 Senioren aus Buurse und Alstätte bei ihrem Treffen am Mittwoch. Seit 33 Jahren organisieren die Seniorengemeinschaften diesseits und jenseits der Grenze im Wechsel eine Zusammenkunft in ihrem jeweiligen Heimatdorf. Mit einer Kaffeetafel begann der Nachmittag im Gasthof Sandersküper.

Von Monika Haget

Gertrud Olbring, Vorsitzende der Senioren- und Rentnergemeinschaft, sorgte gleich für Heiterkeit mit einer lustigen Geschichte, Kindermund nachempfunden, mit dem Titel „Der Mensch“. Konzentriert gingen die Frauen der Seniorentanzgruppe zu Werke. Unter der Leitung von Agnes Tenhagen hatten sie mehrere Tänze eingeübt. Das Repertoire umfasste Volksmelodien, aber zur Überraschung auch den Andrea-Berg-Hit „Ich werde lächeln“.

Beim Singen stimmten alle Gäste mit ein bei den Liedern „In unserm alten Stübchen“ und „Kennst du das Dörfchen im Münsterland“.

Ein Höhepunkt war der Sketch „Zollkontrolle“. Nacheinander kamen drei Damen zur Schranke. Auf die Frage des Zöllners (Hermann Olthues), was sich in der Tasche befindet, kamen lauter Schlüpfer zum Vorschein. Die erste Dame, gespielt von Gertrud Olbring, hatte sieben davon eingepackt, da sie eine Woche lang im Nachbardorf bleiben wollte. Die zweite, eine Französin, toll gespielt von Gisela Potreck, hatte nur vier Stück dabei, obwohl auch sie sieben Tage bleiben wollte. „Am Wochenende ist Amüsemong“ erklärte sie lächelnd dem Zollbeamten. Dann kam Maria Gerwing, sie hatte statt einer Tasche einen Koffer dabei und holte ein großes Wäschestück nach dem anderen heraus. Dabei klärte sie Zöllner und Publikum auf: „Dieses Teil ist für Januar, schön warm gefüttert“. Die nächsten Unterhosen waren für Februar, März und so weiter. Für jeden Monat hatte sie die passende Erklärung parat. Großes Gelächter brach aus, als sie die August-Hose vorstellte. „Dann sind die Pflaumen reif, da bin ich schneller, wenn ich mal muss.“ Die Erklärung dazu: Die Hose war hinten offen.

Viel Beifall erhielten auch die Alten Kameraden, die in großer Besetzung aufspielten. Mit bekannten Polka- und Walzermelodien und einigen Schunkelrunden sorgten sie für gute Stimmung bei den Senioren.

Die hatte auch Henny ter Huurne, mit 90 Jahren der älteste Teilnehmer. Er verkörpert zugleich eine grenzüberschreitende Verbindung im besten Sinne, stammt seine Frau doch gebürtig aus Alstätte. An den Seniorentreffen nehme er immer gerne teil, versicherte der Mitgründer des Einkaufsmarkts. „Heute will ich mal sehen, ob ich noch ein paar Alstätter kenne“, sagte er und traf prompt auf seinen Verwandten Bernhard Busch. Herzlich umarmten sich die zwei und freuen sich über das Wiedersehen.

Bis zum vergangenen Jahr war Bennie ter Huurne Vorsitzender der Buurser Senioren. „Ich habe ab und zu gefragt, ob wir diese Veranstaltung weiterführen sollen“, erzählte er, „alle wollten, dass wir es beibehalten“, freute er sich über den guten Zuspruch. Im nächsten Jahr heißt es also für die Alstätter wieder: auf nach Buurse!

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