Sa., 07.03.2015

Ausstellung im Rockmuseum ab 26. März Musik-Mekka Münster

Auch Pink Floyd gastierte in der Halle Münsterland.

Auch Pink Floyd gastierte in der Halle Münsterland. Foto: Christoph Preker / Bildarchiv Joachim

Gronau - 

Wer hätte gedacht, dass die Rolling Stones 1965 ihr allererstes Konzert auf dem europäischen Kontinent im beschaulichen Münster spielten? Die Geschichte der Westfalenmetropole beinhaltet viele solch legendärer Musikereignisse. Auf Schwarz-Weiß-Fotos festgehalten, schlummern spannende Impressionen aus den Jahren 1960 bis 1990 im „swlabor Münster“, das Aufnahmen des Archivs Preker bewahrt.

Das Rock’n’Popmuseum zeigt im Rahmen der Sonderausstellung „ Musik-Mekka Münster “ einen Auszug aus dieser Schatzkammer in großformatigen Drucken und hochwertigen Handabzügen. Zur Eröffnungsfeier am 26. März um 17 Uhr sind Besucher herzlich eingeladen. Sie erwartet neben Interviews mit Akteuren der Szene auch Livemusik von den „Kaiserbeats“.

Passionierte Konzertgänger aus der Region kennen sie, die Halle Münsterland, das Jovel oder das Odeon, um nur einige der Pilgerstätten für Fans angesagter Bands zu nennen. Um diese Orte dreht es sich auch in den Interviews mit Steffi Stephan (unter anderem Lindenberg- und Maffay-Bassist und Geschäftsführer des Jovel), Günter Köster (Plattenladen-Ikone, unter anderem Rund und Eckig) und Adam Riese, DJ und Shouter der Punklegende Äni(x)väx. Ihre Erzählungen werfen Schlaglichter auf den Spirit der Konzerte und das Lebensgefühl der damaligen Zeit. Ergänzt wird „Musik-Mekka Münster“ durch verschiedene Exponate, darunter Veranstaltungsplakate, Eintrittskarten, Schwarzmitschnitte, einem kompletten Bühnendress der Lords und ein T-Shirt des Who-Drummers Keith Moon vom 1967er-Konzert in Münster. Vertonte Diashows, historische Filmaufnahmen und Zeitungsartikel verleihen der beeindruckenden Musikhistorie weitere Tiefe.

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