Di., 07.04.2009

Gronau Entlang der Dinkel bis Nienborg

Mit der Fiets an der Dinkel entlang nach Nienborg - das soll nach dem Willen der Gronauer Politik schon bald möglich sein. Heute ist der Dinkelradweg noch am Eper Freibad zu Ende.Foto: (Klaus Wiedau)
Von Klaus Wiedau

Gronau-Epe - In dieser Saison klappt es wohl noch nicht. Aber nächstes Jahr könnte die Sonntagsradtour vielleicht schon von Gronau bis nach Nienborg führen - und zwar immer an der Dinkel entlang. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss jetzt einen Antrag des Bürgervereins Dinkelaue zur Fortsetzung des Dinkelradweges an den Bauausschuss verwiesen. Mehr noch: Im Ausschuss war deutlich das Interesse der Politiker an einer Verlängerung des Radweges - der dann insgesamt von Losser bis Nienborg führen würden - spürbar.

CDU-Fraktionschef Heiner Möllers machte deutlich, dass der Ausbau des Weges vom Freibad Epe bis nach Nienborg aus Sicht seiner Fraktion wünschenswert sei. Wichtig sei dabei die Wegeführung. Eine attraktive Trasse sollte eng entlang der Dinkel führen. Entsprechendes Einvernehmen sollte mit den Eigentümern der Grundstücke erzielt werden. Möllers rief in Erinnerung, dass das auf dem Teilstück vom Sunderhook bis zum Eper Park nicht gelungen sei. Hier sei es möglicherweise an der Vielzahl von Eigentümern und am Zeitdruck durch die Landesgartenschau gescheitert, auf dem Teilstück nach Nienborg aber, so Möllers weiter, sollte es gelingen, alle Grundeigentümer für das Projekt zu begeistern. „Es wäre schön, wenn die Landwirte uns an dieser Stelle entgegenkommen würden.“ „Wir sprechen uns für dieses sinnvolle Projekt aus“, betonte auch Mechthild Große-Dütting­Grosche für die SPD und sah angesichts der Heerscharen von Radfahrern entlang der Dinkel - schmunzelnd - sogar den Bedarf für einen beidseitigen Radweg.

Dass das Projekt Radwegverlängerung auch in Nienborg auf positive Resonanz stößt, berichtete Ralf-Udo Blöding (CDU) nach Kontakten mit Menschen aus der Nachbargemeinde. Herbert Krause (Pro Bürgerschaft) regte im Lauf der Diskussion an, die Radwegführung auf dem Teilstück Sunderhooker Weg bis Park Epe neu aufzurollen, um hier vielleicht doch noch eine Trasse entlang der Dinkel zu realisieren.

Heiner Möllers griff diese Anregung auf und ließ daraus in der Abstimmung einen Prüfungsauftrag für die Verwaltung machen, die erneut mit den Grundstückseigentümern in Gespräche eintreten soll.

Die Details der Radwegverlängerung bis nach Nienborg sollen jetzt im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt diskutiert werden, beschloss der Hauptausschuss einstimmig weiter.

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