Jahreshauptversammlung des Löschzuges Gronau

So., 29.01.2012

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Zahl der Brandeinsätze stark gestiegen

Jahreshauptversammlung des Löschzuges Gronau : Zahl der Brandeinsätze stark gestiegen

Die beförderten und geehrten Feuerwehrleute des Löschzuges Gronau stellten sich nach der Versammlung in der Fahrzeughalle der WN-Kamera. Foto: Klaus Wiedau

Gronau - 

Tagelange Brandbekämpfung im Amtsvenn, Massenunfall auf der A 31, schwere Verkehrsunfälle auf der B 54 und im Gronauer Stadtgebiet: Der Löschzug Gronau der Freiwilligen Feuerwehr war im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gefordert.

Von Klaus Wiedau

Insgesamt 146 Mal rückten die 64 Mitglieder der Einsatzabteilung des Löschzuges im Jahre 2011 zu Einsätzen aus. Diese Zahl nannte am Samstagabend Löschzugführer Günter Setzpfand während der Jahreshauptversammlung in der Feuer- und Rettungswache.

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Bei den insgesamt 61 Brandeinsätzen ging es zehn Mal um Großbrände, in neun Fällen um mittelgroße Brände, der Rest waren Kleinbrände. „Die Zahl der Brandeinsätze hat 2011 stark zugenommen“, so Wehrführer Günter Meyer. Um rund 50 Prozent gegenüber 2010 stieg zudem die Zahl der Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. 41 Mal rückte die Wehr deswegen aus. Meyer und Setzpfand appellierten an die Wehr, auch diese – oft auf Funktionsstörungen der Anlagen zurückzuführenden – Alarme ernst zu nehmen.

Böswillig alarmiert wurde die Wehr insgesamt vier Mal, einsatzstärkster Monat war der Juni 2011 – hier waren die Feuerwehrleute insgesamt 19 Mal gefordert.

Neben den Brandeinsätzen leistete die Wehr bei 22 Vorfällen Hilfe – von der Beseitigung einer Ölspur über die Rettung von Verletzten aus Fahrzeugwracks bis zum Massenunfall auf der A 31. Setzpfand: „Einen solchen Einsatz muss man nie wieder haben.“

Und außer den Ernstfällen gab es noch 46 Übungsabende, an denen insgesamt 2212 Ausbildungsstunden geleistet wurden – das entspricht einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 27 (Vorjahr: 32) Feuerwehrleuten pro Abend. Trainiert wurde zudem auf dem Übungsgelände des Instituts der Feuerwehr in Münster und – gemeinsam mit niederländischen Wehren – in Losser, wo als Übungsszenario ein Flugzeugabsturz auf dem Marktplatz simuliert wurde.

Im Rahmen der Löschzugversammlung waren die Wehrleute zudem aufgefordert, ihre Meinung zu insgesamt vier Kandidaten für das Amt des Löschzugführers abzugeben. Eine Neubesetzung wird erforderlich, weil Löschzugführer Setzpfand bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, diese Position wegen der Übernahme anderer Aufgaben in der Wehr abzugeben. Die Wehr konnten ihre(n) Favoriten auf einer Art „Stimmzettel“ ankreuzen. Eine Wahl war das aber nicht, weil der Löschzugführer vom Wehrführer ernannt wird, wie Günter Meyer vorab deutlich machte. Diese Ernennung soll während der Generalversammlung der Gronauer Gesamtwehr am Samstag (3. März) erfolgen.


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