Eisdecke war zu dünn
Fr., 03.02.2012
Mann bricht in Drilandsee ein
Gronau - Sein Leichtsinn wurde am Freitagmorgen einem 49-jährigen Mann aus Ochtrup zum Verhängnis: Beim Spaziergang über den angefrorenen Drilandsee gegen 10.45 Uhr brach rund 50 Meter vom Ufer entfernt das Eis unter seinen Füßen.
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Sein Glück war, dass die Feuerwehr Gronau gerade eine Fortbildung im Feuer- und Rettungswache absolvierte – eine Tauchergruppe inklusive.
Die Rettungskräfte waren deshalb rasch zur Stelle. Und dennoch gerade noch rechtzeitig: „Das war wirklich in letzter Minute“, sagte Martin Bültmann von der Gronauer Feuerwehr. Denn untergegangen war der Verunglückte bis zum Eintreffen der Retter noch nicht. „Aber er konnte nicht mehr.“
Mithilfe eines Eisschlittens und Tauchern gelang es ihnen, den Mann aus dem Loch im Eis zu ziehen und sicher ans Ufer zu bringen. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Enschede gebracht.
Die Feuerwehr weist nachdrücklich darauf hin, dass das Eis noch nicht tragfähig ist.
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