Netzwerk-Treffen der „Aktion Noteingang“

Fr., 03.02.2012

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Mit Ballspielen gegen Gewalt

Netzwerk-Treffen der „Aktion Noteingang“ : Mit Ballspielen gegen Gewalt

Referent Keith Matschulla näherte sich beim Netzwerktreffen gemeinsam mit den Teilnehmern spielerisch dem Thema Gewalt. Foto: mfk

Gronau - 

Viele bunte Bälle in der Mitte des Stuhlkreises – und die Aufgabe, einen davon zu ergattern: Das „Spiel ohne Regeln“, das rund 30 Erwachsene am späten Mittwochnachmittag im Walter-Thiemann-Haus immer wieder von den Stühlen riss, kam harmlos daher. Aber es hatte einen ersten Hintergrund – ging es doch um das Thema Gewalt.

Von Markus Kampmann

Viele bunte Bälle in der Mitte des Stuhlkreises – und die Aufgabe, einen davon zu ergattern: Das „Spiel ohne Regeln“, das rund 30 Erwachsene am späten Mittwochnachmittag im Walter-Thiemann-Haus immer wieder von den Stühlen riss, kam harmlos daher. Aber es hatte einen ersten Hintergrund: Referent Keith Matschulla machte die Teilnehmer damit auf psychologische Mechanismen aufmerksam, die mit dem Thema Gewalt in Verbindung stehen.

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Denn um Gewalt drehte sich das erste Netzwerktreffen, zu dem die Initiatoren der „Aktion Noteingang“ rund 30 Partner eingeladen hatten. Allesamt hatten bereits eines der fünf Deeskalationstrainings absolviert. Das Treffen bei einem Imbiss diente nun zum besseren Kennenlernen und Austausch.

Zum Auftakt erläuterten Rainer Hülskötter vom Gronauer Jugendamt und Ingo Stein von der Diakonie als Mitorganisatoren des Gronauer Bündnisses für Familie kurz die Ziele und bisherigen Aktionen von „Noteingang“. Danach übernahm Gastreferent Keith Matschulla, Lehrtrainer der „Gewalt Akademie Villingst“ und Leiter einer Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche in einem sozialen Brennpunkt in Dorsten, die Regie und näherte sich mit den Anwesenden spielerisch der Thematik.

Dass sich die Teilnehmer überhaupt mit der Thematik auseinandersetzen, dazu beglückwünschte Matschulla sie ausdrücklich: „Gewalt und Rassismus gehen uns alle an“, betonte er.

Nach einem kleinen Imbiss hatten die Netzwerk-Partner Gelegenheit, sich auszutauschen und über die weitere Kooperation zu sprechen. Als Wünsche seien dabei unter anderem Weiterbildung für Mitarbeiter genannt worden, ein Erfahrungsaustausch über Reaktionsmöglichkeiten in schwierigen Situationen sowie offene oder anonyme Fallbesprechungen, teilte Ingo Stein mit. Auch einen schneller Kontakt und Hilfe in schwierigen Situationen würden die Teilnehmer begrüßen.

Dass alle bis zum Schluss konzentriert mitgearbeitet haben, zeige ein große Interesse, gegen Gewalt an Schulen und anderen Orten vorzugehen, freute sich Ingo Stein. Für ihn steht nach dem ersten Netzwerktreffen fest: „Wir wollen weiterhin auf dieser Ebene arbeiten.“ Eine zweite Zusammenkunft dieser Art soll in jedem Fall folgen. Foto:

mfk


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