Fr., 30.03.2012

Einstimmiger Beschluss im Stadtrat Resolution gegen Castortransport

Einstimmiger Beschluss im Stadtrat : Resolution gegen Castortransport

Gegen den geplanten Transport von rund 300 000 Graphitkugeln aus dem Forschungszentrum Jülich nach Ahaus hat sich der Rat ausgesprochen Foto: Imago

Gronau - 

Der Gronauer Rat hat am Mittwochabend einstimmig eine Resolution gegen den geplanten Castor-Transport von rund 300 000 Graphitkugeln aus dem Forschungszentrum Jülich nach Ahaus verabschiedet

. Damit schlossen sie sich der Auffassung des Ahauser Rats und des Borkener Kreistags an. Die Initiative in Gronau war von Bürgern ausgegangen, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatten.

Der Beschluss im Gronauer Rat erfolgte ohne lange Diskussion. SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Jürgens mahnte, das Münsterland dürfe nicht zum „Atomklo“ werden. Udo Buchholz kündigte für die GAL an, dass auch eine Initiative gegen die Urantransporte von und zur Urananreicherungsanlage in Vorbereitung sei.

Die Sicherheit der Bevölkerung habe oberste Priorität, heißt es in der Resolution des Rates. Das Forschungszentrum Jülich wird aufgefordert, schnellstmöglich alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, die Brennelemente weiter in Jülich zu lagern. Die Verantwortung für die 152 Castorbehälter bleibe im Falle einer Reparaturbedürftigkeit und zur Endlagerungskonditionierung beim Forschungszentrum.

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