1. Survival-Lauf Epe am 25. August
Überleben in den Bülten

Gronau-Epe -

Die Maisfelder als „Dschungel“, die Dinkel als reißender Strom, die Bülten als Vorhof des Himalaya: Epe verwandelt sich am 25. August (Samstag) in ein riesiges Survival-Camp: Der 1. Survival-Lauf Epe geht an den Start.

Mittwoch, 04.07.2012, 11:07 Uhr

1. Survival-Lauf Epe am 25. August : Überleben in den Bülten
Bis zum Bauch im Wasser der Dinkel: Für die Vorbereitung des 1. Survival-Laufes Epe gingen jetzt Kyra Lupitzki (Stadtmarketing, 2. v. r.), Franz-Josef Weilinghoff (Vorsitzender TV Epe, 2. v. l.) sowie Reinhard Wittland (r.), Sarah Flucht, Stefan Schwarzer und Thomas Klümper an der Hermann-Schleuse „baden“. Foto: Klaus Wiedau

Die Maisfelder im Süden als „Dschungel“, die Dinkel als reißender Strom, die Bülten als Vorhof des Himalaya : Epe verwandelt sich am 25. August (Samstag) in ein riesiges Survival-Camp. Der Turnverein „Westfalia“ Epe und das Stadtmarketing laden an diesem Tag zu einer Veranstaltung ein, die die Südstadt so noch nicht erlebt hat: Der 1. Survival-Lauf Epe geht an den Start.

Das Treffen der „Überlebens-Athleten“ ist für 13 Uhr an den Fischteichen hinter dem Bültenfreibad geplant. Von dort gehen die Teilnehmer geschlossen zum eigentlichen Startpunkt, wo um 14 Uhr das Rennen beginnt. Die Strecke ist 8,7 Kilometer lang und hat – geht es nach Cheforganisator Reinhard Wittland – einiges an Hindernissen zu bieten. Zweimal wird sich den Läufern das „Wildwasser“ Dinkel in den Weg stellen: An der Hermann-Schleuse muss es durchquert werden, an einer anderen Stelle über eine Urwald-Brücke aus zwei Seilen überquert werden.

Irgendwo auf einem Acker wartet die nächste Herausforderung in Form eines – hoffentlich hohen – „Berges“ aus Strohballen. Wittland ist zuversichtlich, dieses Hindernis mit Hilfe der Eper Landwirtschaft „erschaffen“ zu können. Ein anderer Berg ist schon da, wird sich aber beim Survival-Lauf als „Todesberg“ entpuppen: Über eine Schmierseifen-Bahn die Bülten zu erklimmen, dürfte eine schweißtreibende Angelegenheit werden, zugleich aber sicherlich auch eine Aktion, bei der die Teilnehmer des Laufes auf gegenseitige Hilfe angewiesen sein werden.

Entstanden ist die Idee für den Survival-Lauf nach den Planungen für einen Vergleichslauf von Sportlern aus Epe und Ahaus. Weil dieser Wettkampf nicht zustande kam, entschieden die Verantwortlichen des TV „Westfalia“, die Vorbereitungsarbeit nicht einfach einzustampfen, sondern in einen anderen Lauf zu „investieren“: den Survival-Lauf.

„Maximal 210 Läufer können aus organisatorischen Gründen an den Start gehen“, sagt Wittland. Das Beste: Die ersten 30 Anmeldungen liegen bereits vor – ohne dass der TV überhaupt die Werbetrommel gerührt hat.

In der Startgebühr von zehn Euro ist Wasser (vor und nach dem Lauf), Urkunde, T-Shirt und Duschmarke enthalten. Zwei Euro des Betrages kommen dem Aktionskreis Uganda zugute. Bei Anmeldung am Veranstaltungstag (bis 13 Uhr) beträgt die Gebühr zwölf Euro. Die Siegerehrung findet direkt im Anschluss (ab 16.30 Uhr) auf dem Gelände an den Fischteichen statt.

Informationen rund um den Lauf gibt es bei Reinhard Wittland vom TV „Westfalia“, ' 0 25 65/44 16 (Fax: 909 404). Dort kann auch die Anmeldung für den 1. Eper Survival-Lauf erfolgen.

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