So., 12.05.2013

Nächtlicher Streit auf der Bahnhofstraße eskaliert Zwei Männer schwer verletzt

Mitarbeiter der Mordkommission bei der Spurensicherung in der Bahnhofstraße, nachdem am frühen Sonntagmorgen zwei Männer nach eienr Auseinandersetzung schwer verletzt worden sind..

Mitarbeiter der Polizei bei der Spurensicherung in der Bahnhofstraße, nachdem am frühen Sonntagmorgen zwei Männer nach einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden sind. Foto: Martin Borck

Gronau - 

Nach einer Auseinandersetzung in den frühen Morgenstunden des Sonntages in der Gronauer Bahnhofstraße ermittelt jetzt die Mordkommission Münster.

Von Klaus Wiedau, Martin Borck

Zwei junge Männer sind am frühen Sonntagmorgen bei einem Streit zwischen zwei Personengruppen schwer verletzt worden. Einer schwebte vorübergehend in akuter Lebensgefahr. Er musste wegen einer Schnittwunde am Hals notoperiert werden. Zwei Tatverdächtige wurden von der Gronauer Polizei festgenommen. Nach einem dritten Mann wird noch gesucht. Das bestätigten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Münster am Sonntagmittag.

Den Informationen zufolge war es gegen 4.20 Uhr in einer Gaststätte an der Bahnhofstraße zu dem Streit zwischen den beiden Gruppen gekommen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurden die beiden 25-jährigen Gronauer durch Schnittwunden verletzt. Nach der notärztlichen Versorgung im Krankenhaus bestehe die akute Lebensgefahr nicht mehr, so Polizei und Staatsanwaltschaft.

Im Umfeld der Auseinandersetzungen nahm die Polizei zwei Tatverdächtige albanischer Abstammung im Alter von 31 und 36 Jahren fest. Ein dritter Täter ist noch flüchtig.

Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Holger Iltgen ist im Einsatz.

Am Sonntagmittag waren Ermittler auf der Bahnhofstraße unterwegs. Sie sicherten Spuren. An verschiedenen Stellen waren dort Spuren von Blut zu sehen, das die Opfer – offenbar auf ihrer Flucht – hinterlassen hatten. Die Auseinandersetzung hatte offenbar in einer der Gaststätten begonnen und sich danach nach draußen verlagert.

Auf der Straße lagen am Sonntag etliche Glasscherben, darunter zerbrochene Biergläser. Ob es eines dieser Gläser war, mit dem der oder die Täter ihren Opfern die Verletzungen beibrachten, wollte Staatsanwältin Bettina Werner am Sonntag auf Anfrage der WN noch nicht sagen. Es liefen noch Zeugenvernehmungen.

Außer den zwei Opfern und den drei Tatverdächtigen befanden sich weitere Personen in und vor der Gaststätte. Inwieweit sie in den Streit involviert waren, steht momentan ebenfalls noch nicht fest.

Aus den Aussagen der Zeugen wird sich vielleicht auch ergeben, was der Auslöser für den Streit und damit für die Bluttat gewesen sein könnte. Auch dazu konnte die Staatsanwältin am noch keine Angaben machen.

Die Ermittlungen dauern an.

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