Orgelprojekt der Ev. Stadtkirche verzeichnete 92 000 Euro an Eingängen
Spenden-Rekord in 2015

Gronau -

Das vergangene Jahr hat einen weiteren Spendenrekord für das Orgelprojekt erbracht: Über 92 000 Euro sind dank der Unterstützung und der Großzügigkeit der Förderer und aus den Aktionen auf den Orgelkonten zusammengekommen. Während 2014 rund 65 000 Euro Spenden eingegangen waren (und weitere 40 000 Euro durch den Verkaufserlös der alten Orgel eingenommen werden konnten), sind die Zuwendungen 2015 um die Hälfte gestiegen. Großzügige Einzelspenden, attraktive Benefizkonzerte und eine intensive Beziehungsarbeit haben zu diesem Erfolg beigetragen. Allein aus Anlassspenden von Geburtstagen, Jubiläen, Hochzeiten oder von Trauerfeiern sind 2015 über 22 000 Euro zusammengekommen.

Dienstag, 19.01.2016, 07:01 Uhr

Im Rahmen einer „Solidaritätstournee“ im Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken hat Kantor Dr. Tamás Szőcs mit dem Gronauer Vokalensemble und weiteren Instrumentalisten in zehn Gemeinden geistliche Abendmusiken gespielt und die Kollekten für die neue Gronauer Orgel mitgebracht. Der neunstündige Musikmarathon am 30. Oktober wurde mit allen kirchenmusikalischen Kräften der Evangelischen Kirchengemeinde und in ökumenischer Verbundenheit mit katholischen Gästen gestemmt und trug mit zu dieser erfreulichen Entwicklung bei.

Der weihnachtliche Spendenbrief erbrachte, wie im Jahr davor auch, weitere fast 14 000 Euro Spenden. Über 1000 Spender aus Gronau-Epe und aus 80 Städten der Bundesrepublik sowie aus den Nachbarländern Belgien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, bis hin nach Brasilien, tragen zum Erfolg des Projektes bei. Alle Spender erhalten zeitnah eine Spendenquittung und ein Dankschreiben und werden über Presse, Abkündigungen und persönliches Anschreiben über die Entwicklung informiert.

Die nächste Generation der Orgelkonzertbesucher ist in das Orgelprojekt bereits eingebunden: mehrfach fanden Orgelkunde-Stunden mit Klassen des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, der Overberg- und der Hermann-Löns-Schule statt.

Auch die inhaltliche Arbeit des Orgelbauvereines hat viele Fortschritte gemacht. Beratungen zu der äußeren Gestalt der neuen Orgel haben im Rahmen einer Orgelkonferenz stattgefunden, viele Orgelbegeisterte und Verantwortliche haben Orgelreisen nach Bochum, Norderney, Soest, Minden, Gehrden, Borgentreich und Obersuhl unternommen, um den richtigen Orgelbauer für die Ev. Stadtkirche auszusuchen.

Hinter diesem Erfolg steckt viel ehrenamtliches Engagement, wofür Kantor Szőcs seinen Mitstreitern dankt. „Die Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen, sind unendlich, und es gibt keine Begabung, die dem guten Zweck nicht zugute kommen könnte, denn das Projekt lebt nicht nur von Geldzuwendungen und von freundlichen Konzertbesuchen, sondern auch von der Vision der Menschen, die singen, musizieren, mitdenken, anpacken, auf- und abbauen, abwaschen, kochen, backen, Klangpralinen verzehren und vor allem mit viel Begeisterung in ihrem Umfeld von diesem großartigen Projekt erzählen”, so Szőcs.

Die Vereinsmitglieder werden im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 8. März eingehend informiert. In diesem Jahr steht die konzeptionelle Arbeit im Vordergrund, die Ausschreibung des Orgelneubaus und die Auswahl des Erbauers. Der aktuelle Spenden- und Vermögensstand des Orgelprojektes beträgt 350 000 Euro, rund 200 000 Euro werden noch benötigt.

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