Dinkelstein 0 an die Stadt übergeben
„Radfahrer und Wanderer werden es Ihnen danken“

Epe -

Zum Probesitzen lud die neue Bank bei den winterlichen Temperaturen noch nicht ein, aber: Trotz Kälte ließen es sich gut 30 Vertreter des Bürgervereins Dinkel­aue Gronau und Epe und des Heimatvereins Nienborg am Freitagmittag nicht nehmen, der Übergabe des „Dinkelstein 0“ an die Stadt beizuwohnen.

Samstag, 19.11.2016, 08:11 Uhr

Neuer Rastplatz an der Dinkel beim Eper Freibad: Bürgermeisterin Sonja Jürgens (2.v.l.) enthüllte das Werk gemeinsam mit Theo Franzbach (r., Heimatverein Nienborg). Anke Engels und Georg Frieler vom Bürgerverein Dinkelaue schauen interessiert zu.
Neuer Rastplatz an der Dinkel beim Eper Freibad: Bürgermeisterin Sonja Jürgens (2.v.l.) enthüllte das Werk gemeinsam mit Theo Franzbach (r., Heimatverein Nienborg). Anke Engels und Georg Frieler vom Bürgerverein Dinkelaue schauen interessiert zu. Foto: privat

Bei einem Glas Punsch und einem Stutenkerl hatten sie sich am neuen Radweg hinter dem Eper Freibad eingefunden, um sich die Bank genauer anzuschauen. „Sie wurde bei der Firma Naturstein Halbach von Steinmetz Hendrik Pieper aus Bentheimer Sandstein gefertigt, fügt sich farblich perfekt in das Landschaftsbild am Ufer der Dinkel ein und lädt in Form einer Bank zum Ausruhen, Entspannen, Nachdenken, genießen und Reden ein“, erklärte die Vorsitzende des Bürgervereins Dinkelaue Gronau und Epe , Anke Engels. Ergänzt wird der Dinkelstein durch die Bronzestatue „Das Gespräch“ des 2003 verstorbenen Rheinenser Künstlers Joseph Krautwald.

„Steine reden nicht, aber sie haben viel zu erzählen“, zitierte Bürgermeisterin Sonja Jürgens , die das Geschenk des Bürgervereins in Empfang nahm, den Autor Hermann Lahm in ihrer Rede. „Dieser neue Dinkelstein, der sich in die Reihe der bisherigen 25 Dinkelsteine hervorragend einfügt, hat die Zahl 0. Er ist damit ein Bindeglied zwischen der nördlichen und der südlichen Dinkelsteinroute“, erklärte Jürgens.

Die nördliche Route ist bereits bis zur Mündung der Dinkel in die Vechte mit interessanten Steinkunstwerken gesäumt. Die südliche Dinkelsteinroute in Richtung der Dinkelquelle bei Holtwick/Rosendahl soll in Zukunft ebenfalls mit Dinkelsteinen kulturell aufgewertet werden. Jürgens: „Gespräche wurden bereits mit dem Bürgermeister von Heek, Franz-Josef Weilinghoff, sowie dem Vorsitzenden des Heimatvereins Nienborg, Theo Franzbach, aufgenommen“. Sie freue sich, so Jürgens, über das Geschenk des Bürgervereins Dinkelaue Gronau und Epe, das die Dinkelstadt um eine Attraktion reicher mache und die Dinkelroute noch interessanter gestalte.

„Von der Idee bis zur Umsetzung haben Sie viel Zeit und Begeisterung investiert – das Ergebnis ist beachtlich. Die vielen Radfahrer und Wanderer werden es in ihren Pausen sicherlich danken“, betonte die Bürgermeisterin, die anschließend gemeinsam mit Theo Franzbach den neuen Dinkelstein 0 enthüllte.

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