Fr., 13.11.2015

500 000 Euro Bund fördert 2016 das Rockmuseum

Das Rock‘n‘Popmuseum wird mit einer halben Million Euro aus Bundesmitteln gefördert.

Das Rock‘n‘Popmuseum wird mit einer halben Million Euro aus Bundesmitteln gefördert. Foto: Rockmuseum

Gronau/Berlin - 

Die Nachricht muss in den Ohren von Thomas Albers, Geschäftsführer des Rock´n´Popmuseums wie Musik klingen: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Sitzung am Donnerstag Fördermittel für die Gronauer Einrichtung bewilligt. 500 000 Euro sollen demnach aus dem Bereich der Staatsministerin für Kultur und Medien 2016 Mittel an das Museum fließen.

Nach fast zwölfjähriger Dauernutzung bedarf das Haus in mehrfacher Hinsicht einer Überarbeitung: Insbesondere sollen Defizite bei den akustischen Verhältnissen und im Bereich der Barrierefreiheit ausgeräumt werden. Die angestrebten Verbesserungen sollen das Museum auch für seh- und hörgeschädigte Menschen attraktiver machen. Zudem muss dringend eine Aufarbeitung des jüngsten musikgeschichtlichen Jahrzehnts erfolgen, um den Ansprüchen jugendlicher Besucher zu genügen. Hierfür können die Mittel abgerufen werden.

Europaweit einzigartig

Umgestaltung des Rock'n'Popmuseums

„Das ist eine Förderung, die ankommt“, freut sich Bundestagsabgeordneter Jens Spahn ( CDU ). Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen war er an den Haushaltsberatungen unmittelbar beteiligt. „Das Rock‘n‘ Popmuseum ist zu einer Institution geworden, die weit über die Region hinaus Anerkennung findet. Der Bund sieht das genauso, wie an den jetzt bewilligten Mittel deutlich wird. Es ist gut, dass es jetzt auch stärker an die Bedürfnisse seh- und hörgeschädigter Menschen angepasst und insbesondere für jüngere Besucher noch attraktiver wird“, so Spahn weiter. Der Haushaltsplan für das Jahr 2016 wird am 27. November im Deutschen Bundestag verabschiedet.

„Wir freuen uns riesig darüber, dass der Bund sich jetzt finanziell am Umbau des Museums beteiligt und sehen dieses Engagement zugleich auch als Anerkennung der bisher hier im Museum geleisteten Arbeit“, so Geschäftsführer Thomas Albers im Gespräch mit unserer Zeitung. Wie Spahn betont er, dass das Museum inzwischen eine überregionale Strahlkraft hat, die durch die Umgestaltung sicher noch deutlich erhöht werde.

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Die Gesamtkosten für die Umgestaltungsmaßnahmen im Museum werden – wie bereits berichtet – bei rund 1,1 Millionen Euro liegen. Stadt und Kreis Borken leisten dabei Anteile von je 200 000 Euro. Albers hofft auch noch auf weitere Mittel vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Landschaftsverband Westfalen Lippe.

Fotostrecke: 10 Jahre Rock‘n‘Popmuseum

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