Sa., 27.02.2016

Offene Weihnacht Lars Gehrmann übernimmt von Ingo Stein

Treffen des Helferteams  der „Offenen Weihnacht (v. l.): Gisela Beierlein, Heidi Gross, Herr de Vrede, Ingo und Conny Stein, Lars Gehrmann und Otto Lohle.

Treffen des Helferteams  der „Offenen Weihnacht (v. l.): Gisela Beierlein, Heidi Gross, Herr de Vrede, Ingo und Conny Stein, Lars Gehrmann und Otto Lohle. Foto: Diakonie

Gronau - 

Bei der jüngsten Offenen Weihnacht waren an Heiligabend 33 Helfer im Einsatz. Bei einem Dankeschön-Treffen haben die Organisatoren jetzt Bilanz gezogen und Weichen für die Zukunft gestellt.

Bei einem „Dankeschön-Treffen“ hat die Diakonie den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gewürdigt, die die „Offene Weihnacht“ möglich gemacht haben. „Wir sind jedes Mal wieder begeistert über die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die durch ihre Unterstützung dieses ausschließlich durch Spenden finanzierte Fest ermöglicht haben“, erklärte Pfarrer Ingo Stein. 33 Helfer waren an Heiligabend im Einsatz. Bei einem Nachtreffen der Helferteams in dieser Woche wurden Erfahrungen ausgetauscht und ein Blick nach vorn geworfen.

Das Walter-Thiemann-Haus war am Abend wieder gut gefüllt. Allerdings gab es auch Unterschiede zu den Weihnachtsfeiern der Vorjahre: Durch Vermittlung der Leitung einer Flüchtlingsunterkunft waren diesmal auch Gäste aus Afghanistan, dem Irak und Nigeria dabei und bereicherten das Programm mit spontanen, eigenen Beiträgen. An einigen Tischen waren „Gesprächshelfer“ gefragt, die auf englisch oder auch mit Mimik und Gesten Brücken über Sprachgrenzen zu bauen versuchten. „Wir werden beim nächsten Mal noch mehr daran denken, einfache, international bekannte Lieder wie zum Beispiel Gospels zu singen – da können alle mitmachen und merken, dass Musik verbindet“, lautete eine Anregung.

Bei einem Auswertungstreffen des Organisationsteams war festgestellt worden, dass die Kosten durch die eingegangenen Spenden gedeckt wurden. Nicht benötigte Spendenmittel wurden vom Diakonischen Werk und vom Förderverein „Menschen in Not“ für Menschen in existenzbedrohenden Notlagen eingesetzt. „Es ist uns wichtig“, so Stein, „dass unsere Spender sich darauf verlassen können, dass die gesammelten Beiträge vollständig an bedürftige Menschen weitergegeben werden. Das gilt übrigens auch für übriggebliebenes Essen, das wir am Weihnachtsmorgen den Männern im Projekt der Diakonie ‚Leben-Wohnen-Arbeiten‘ vorbeigebracht, und Lebensmittel, die wir zur Gronauer ‚Tafel‘ gebracht haben.“

Verabredet wurde, dass es auch in diesem Jahr eine „Offene Weihnacht“ geben wird. Ingo Stein, der 2013 nach dem plötzlichen Tod Volker Grabkowskis kurzfristig eingesprungen war und dieses langjährige Projekt der Diakonie mit seiner Frau Conny und einem Team von Ehrenamtlichen weitergeführt hatte, wird die Organisation weitergeben an Lars Gehrmann, seinen Kollegen aus dem Diakonischen Werk. „Eigentlich war das ja nur für ein Jahr gedacht“, schmunzelt er, „und dass es schließlich drei geworden sind, hat sicher auch damit zu tun, dass die Zusammenarbeit im Team großen Spaß gemacht hat und dieses Projekt einen ganz besonderen Sinn in sich trägt, der Menschen gerade zur Weihnacht froh machen will und sie miteinander verbindet“.

Dass auch der Verein „Menschen in Not“ und die anwesenden Freiwilligen wieder mit dabei sein wollen, darüber bestand am Ende des Treffens eine fast schon selbstverständliche Einmütigkeit.

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