So., 12.11.2017

Organisatoren der „Offenen Weihnacht“ bitten um Spenden Niemand soll an Heiligabend einsam sein

Sie haben das Erbe von Volker Grabkowsky angenommen: (v.l.) Otto Lohle (Vorstand Menschen in Not), Pfarrer Ingo Stein (Diakonie), Pfarrer Matthias Hövelmann (Diakonie), Joachim Hagemann (Vorstand Menschen in Not).

Sie haben das Erbe von Volker Grabkowsky angenommen: (v.l.) Otto Lohle (Vorstand Menschen in Not), Pfarrer Ingo Stein (Diakonie), Pfarrer Matthias Hövelmann (Diakonie), Joachim Hagemann (Vorstand Menschen in Not). Foto: privat

Gronau - 

39 Jahre lang haben die Diakonie und die Sozialberatung Gronau ein „Offenes Weihnachten“ für Alleinstehende und bedürftige Mitbürger durchgeführt. Initiator und Motor dieses Projektes war Volker Grabkowsky, Mitarbeiter im Diakonischen Werk, der im Februar 2013 plötzlich verstorben ist. Unermüdlich schrieb er im Herbst eines jeden Jahres Spendenbriefe, sprach ehrenamtliche Helfer an und traf die organisatorischen Vorbereitungen.

Das Projekt „Offene Weihnacht“ ist seitdem von der Diakonie in Zusammenarbeit mit dem Verein „Menschen in Not“ und ehrenamtlichen Helfern weitergeführt worden und wird in diesem Jahr zum 40. Mal stattfinden. Die Idee ist einfach: Niemand in dieser Stadt soll am Heiligen Abend einsam sein, sondern die Möglichkeit haben, ihn in Gemeinschaft zu verbringen.

Die Feier beginnt mit einem Kaffeetrinken am Nachmittag und geht dann in den Abend über. Zum gemeinsamen Feiern gehören auch musikalische und kulturelle Beiträge von Gästen und ein Abendessen, das durch Spenden finanziert wird. Möglich gemacht wird das alles durch ehrenamtliche Helfer, die zur Übernahme verschiedener Aufgaben am 24. Dezember bereit sind.

Diakonie und „Menschen in Not“ bitten jetzt um Spenden von Gronauer Bürgern, Firmen, Clubs oder Nachbarschaften, ohne die eine Durchführung dieses Projekts nicht möglich wäre. Alle Spenden werden für die r Offene Weihnacht und für die Hilfe bedürftiger Menschen eingesetzt. „Wir sichern zu, dass nicht verbrauchte Lebensmittel an Bedürftige weitergeleitet werden und nicht verbrauchte Spendenmittel durch das Diakonische Werk und den Förderverein ‚Menschen in Not‘ zielgerichtet zur Unterstützung von Einzelnen und Familien in Existenz bedrohenden Notlagen verwendet werden“, schreiben die Verantwortlichen im Pressbericht.

Geldspenden können ab sofort unter Angabe des Stichworts „Offene Weihnacht“ auf eines der nachfolgend genannten Konten überwiesen werden. Eine Spendenquittung wird auf Wunsch ausgestellt (in diesem Fall die Adresse angeben).

► Diakonisches Werk, Konto 114895500 (IBAN: DE32 401 640 240 114 895 500), Volksbank Gronau-Ahaus; Menschen in Not, Konto 182001115 (IBAN: DE13 401 545 300 182 001 115) Sparkasse Westmünsterland.

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