Eper Messdiener wollen im Sommer an einer internationalen Wallfahrt teilnehmen
Reise in die „Hauptstadt der Kirche“

Epe -

Papst Franziskus hat Messdiener aus aller Welt nach Rom eingeladen. Über 50 000 Ministranten werden vom 28. Juli bis 4. August kommenden Jahres in Rom erwartet. Auch aus Epe wollen sich Messdiener auf den Weg in die Ewige Stadt machen. Pfarrer Thorsten Brüggemann bereitet mit Mitgliedern des Messdienerleiter-Teams – Anja Frieler, Florian Leuker sowie Johannes und Raphael Paganetty – die Reise vor.

Samstag, 02.12.2017, 11:12 Uhr

Gruppenbild mit Papst Franziskus (wenn auch nur als Pappfigur): Anja Frieler, Florian Leuker, Pfarrer Thorsten Brüggemann, Johannes und Raphael Paganetty (v.l.) bereiten die Messdiener-Reise nach Rom vor.
Gruppenbild mit Papst Franziskus (wenn auch nur als Pappfigur): Anja Frieler, Florian Leuker, Pfarrer Thorsten Brüggemann, Johannes und Raphael Paganetty (v.l.) bereiten die Messdiener-Reise nach Rom vor. Foto: privat

Brüggemann hat als Kaplan schon 2014 an einer derartigen Wallfahrt mit Messdienern aus Haltern teilgenommen. Er schwärmt von der Stimmung, die damals geherrscht hat. Die Fahrt habe die Teilnehmer zusammengeschweißt. „Wir sind als Individuen gefahren und als Gruppe wieder zurückgekommen.“ Die Erlebnisse in Rom, die Begegnungen mit Gleichgesinnten aus anderen Ländern, die Audienz auf dem Petersplatz, der Papst , der zu den Ministranten sprach und mit dem Papamobil nahe bei ihnen vorbeifuhr („Da ging eine Welle der Begeisterung durch die Menschen“) – das alles habe nachhaltigen Eindruck auf die Teilnehmer gehabt.

Für Eltern und potenzielle Teilnehmer (ab zwölf Jahren) gibt es am 12. Dezember (Dienstag) um 19.30 Uhr im Pfarrhof einen Infoabend. Die Eperaner wollen sich per Bus mit Emmaus-Reisen auf den Weg begeben. In Rom werden sie gemeinsam die Stadt entdecken. „Es gibt nicht nur Kirchenbesichtigungen“, verspricht Pfarrer Brüggemann. „Auch wenn man die drei wichtigsten auf dem Programm doch besuchen sollte.“ Es gibt ein „Blind date“ mit Messdienergruppen aus anderen Ländern, eine Eucharistiefeier, ein Abendgebet mit dem Papst. Einen Teil des Programms wird die Gruppe gemeinsam vor Ort gestalten.

In Rom sind die Teilnehmer in Hotels untergebracht. Und der Preis? „Die Pfarrei wird die Aktion finanziell unterstützen, so dass höchstens 430 Euro (bei Unterbringung im Doppel-) bzw. 400 Euro (in Mehrbettzimmern) gezahlt werden muss. Höchstens? Ja, denn das Vorbereitungsteam plant Aktionen, mit deren Erlös der Preis für die Fahrt gedrückt oder Aktivitäten in Rom finanziert werden sollen. „Wir machen uns auf die Socken“ ist so eine Aktion. Die Messdiener bieten Sockenboxen an. Jede Dose mit vier bis sechs Paar Socken kosten 15 Euro, von denen vier für die Reise abgezweigt werden. „Auch die Palm-Aktion an Palmsonntag wird für diesen Zweck verwendet“, sagt Florian Leuker.

„Nach Rom – und erst recht nicht zu so einem Anlass – fährt man ja nicht mit der Familie“, macht er das Besondere der Reise deutlich und erzählt von einem seiner Messdiener, der unbedingt mit will „in die Hauptstadt der Kirche“. Die Familie hat sogar den für den Zeitraum schon gebuchten Sommerurlaub umgeschmissen . . .

Auch Anja Frieler freut sich auf die Reise. „Ich war noch nie in Rom.“ Johannes Paganetty ist überzeugt, dass die Messdiener begeistert sein werden. „Allein schon dadurch, dass sie sehen: Da gibt es noch andere, die morgens in aller Frühe in der Kirche Dienst tun.“

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5326517?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Schnelle Reaktion ist überlebenswichtig
Westfalens erster Pedelec-Simulator ist in Münster im Einsatz (v.l.): Christoph Becker (Verkehrswacht), Frank Dusny (Brillux), Polizeipräsident Hajo Kuhlisch und Oberbürgermeister Markus Lewe.
Nachrichten-Ticker