Do., 07.12.2017

Gronau Übermittagsbetreuung an Grundschulen

Die Idee hinter der Übermittagsbetreuung (Ümi) an Grundschulen ist einfach: Berufstätige Eltern sollen die Gewissheit haben, dass ihr Kind nie vorzeitig aus der Schule kommt und dann vor verschlossener Türe steht oder alleine in der Wohnung ist. Sieben Gronauer und Eper Grundschulen (Bernhard-Overberg-, Buterland-, Eilermark- Georg-, Hermann-Löns-, Linden- und Viktoriaschule) bieten deshalb Ümi an. Damit gewähren sie eine verlässliche Betreuung der Kinder mindestens von 8 bis 13 Uhr.

„Die Ümis sind seinerzeit aus Elterninitiativen entstanden, da seitens der Politik eine städtische Trägerschaft – sicherlich auch aus wirtschaftlichen Erwägungen – abgelehnt wurde“, heißt es in einer Pressemitteilung der Ümi-Vorstände. Entsprechend dieser Eigeninitiative der Eltern variieren Betreuungszeiten und Beitragssätze von Schule zu Schule. An der Lindenschule kostet das Angebot zum Beispiel 40 Euro im Monat (auch für Geschwisterkinder), an der Buterlandschule zahlen Eltern 25 Euro pro Monat fürs erste Kind und die Hälfte für Geschwisterkinder. Dazu kommen unterschiedliche Vereinsbeiträge.

Die Beiträge werden aber stets unabhängig vom Einkommen der Eltern erhoben. Während eine Teilnahme an der OGS für angemeldete Kinder verbindlich ist, ist das Ümi-Angebot sehr flexibel. So variiert die Teilnahme – laut Ümi-Vorständen – zwischen einer und 11,5 Stunden pro Woche.

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