Werner-von-Siemens-Gymnasium
Mit Schülercoaching vernetzt in die Zukunft

Gronau -

„Vorbildlich. Ein Wort, das beschreibt, was die engagierten Schülercoaches des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Gronau an ihrer Schule ins Leben gerufen haben“, so formuliert es Carola Heumann. Die Begründerin des Osnabrücker Schülercoachings begleitet Anette Suilmann und Dr. Jutta Bickmann bei der Regionaltagung der „Zukunftsschulen NRW“ in Münster.

Donnerstag, 01.03.2018, 10:03 Uhr

Dezernentin Ursula Klee und das Netzwerk Schüler-Coaching: Jutta Bickmann, Anette Suilmann, Carola Heumann, Andreas Ehler, Steffi Beike und Anne Jürgens.
Dezernentin Ursula Klee und das Netzwerk Schüler-Coaching: Jutta Bickmann, Anette Suilmann, Carola Heumann, Andreas Ehler, Steffi Beike und Anne Jürgens. Foto: privat

Im Rahmen dieses Treffens bekommt das Gronauer Gymnasium das Siegel als „Zukunftsschule NRW“ für seine Arbeit im Bereich Schülercoaching verliehen. Dem Gronauer Beratungsteam ist es gelungen, im Rahmen der Initiative ein Netzwerk zu gründen, dem sich mittlerweile das Gymnasium Borghorst, das Gymnasium St. Georg Bocholt und das Gymnasium Martinum Emsdetten angeschlossen haben.

„Ziel der Netzwerkarbeit ist es, den Ansatz des Schülercoachings in den beteiligten Schulen zu installieren, weiterzuentwickeln und auszubauen“, so Jutta Bickmann, Koordinatorin für Beratung am WvSG. „Für uns sind diese Treffen vor allem eine Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und die gemeinsame Vision voranzubringen. Die Stimmung im Netzwerk nehmen wir als sehr kollegial und produktiv wahr.“ Sie und Anette Suilmann genießen die konstruktive Atmosphäre bei den regelmäßigen Treffen.

Das Coachingprogramm wurde vor eineinhalb Jahren am Gronauer Gymnasium als Teil des neuen Leitbildes der Schule installiert. Es ist seitdem mit der finanziellen Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums und der Sparkassenstiftung für Gronau in den Schulalltag integriert und kontinuierlich ausgebaut worden. „Wir sehen an den Rückmeldungen der Schüler, Eltern und Lehrer, dass das Konzept greift“, freut sich Anette Suilmann. „Sowohl im Rahmen des Einzelcoachings als auch während der letzten Projekttage, während derer Schüler der gesamten Stufe 7 ihre eigenen Stärken besser kennen- und gezielt einsetzen lernten, erleben wir zahlreiche positive Entwicklungen.“ Jutta Bickmann ergänzt: „Uns ist wichtig, dass unsere Schüler bewusst ihre persönlichen Ziele bilden und mit Herausforderungen und Spannungen des Alltags umgehen lernen. Wir freuen uns immer wieder, dass manch große Hürde bereits nach kurzer Zeit mit der richtigen Haltung genommen werden kann.“ Eine sorgfältige Auswertung jedes einzelnen Coachings ist dabei selbstverständlich. Nur so kann das Konzept weiterentwickelt werden.

Nächster Schritt der Schülercoaches ist es, das Konzept an weiteren Schulen vorzustellen, um das Netzwerk auszubauen und sowohl mögliche Sponsoren als auch die Verantwortlichen der Bezirksregierung für diese zukunftsweisende Form der individuellen Förderung zu gewinnen. „Was wir uns wünschen, sind weitere gut ausgebildete Coaches und Arbeitszeiten, um der wachsenden Nachfrage nach Coaching gerecht werden zu können“, blickt Jutta Bickmann in die Zukunft.

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