Zusammenarbeit über Grenze hinweg
„Europa-Bier“ verbindet

Gronau/Enschede/Münster -

„Genuss verbindet!“ Unter diesem Motto brauen die Finne Brauerei aus Münster und Stanislaus Brewskovitch aus Enschede ein grenzüberschreitendes Bier.

Donnerstag, 17.05.2018, 11:05 Uhr

Prost „Europa-Bier“: Einen Prototypen testeten jetzt (v. l. n. r.) Peter Schildkamp von der Stadt Enschede, Florian Böckermann von der Finne Brauerei, Rocco Chin von Stanislaus sowie Christoph Almering, Geschäftsführer der Euregio
Prost „Europa-Bier“: Einen Prototypen testeten jetzt (v. l. n. r.) Peter Schildkamp von der Stadt Enschede, Florian Böckermann von der Finne Brauerei, Rocco Chin von Stanislaus sowie Christoph Almering, Geschäftsführer der Euregio Foto: sputnik agentur

„Genuss verbindet!“ Unter diesem Motto brauen die Finne Brauerei aus Münster und Stanislaus Brewskovitch aus Enschede ein grenzüberschreitendes Bier. Pünktlich zum 60-jährigen Bestehen der Euregio in diesem Jahr stellen die beiden Brauereien ein echt handgemachtes Craft Beer her. Initiiert wurde das Projekt von der Stadt Enschede.

„Arbeiten und Leben über die niederländisch-deutsche Grenze hinweg sollte längst selbstverständlich sein. Junge Unternehmer wie die Brauer der Finne und von Stanislaus Brewskovitch sind tolle Botschafter dafür“, sagt Peter Schildkamp, Projektleiter vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Enschede. Gemeinsam nahmen Schildkamp, Christoph Almering, Geschäftsführer der Euregio, sowie die Bier-Experten aus Münster und Enschede in der Finne in dieser Woche die ersten Testschlucke des „Europa-Biers“.

Den Sud hatten Finne-Geschäftsführer Florian Böckermann und Rocco Chin von Stanislaus zusammen mit Finne-Brauer Jörn Mertins vor vier Wochen in der Bio Craft Beer Brauerei in Münsters Kreuzviertel angesetzt. Die junge Brauerei wurde unter anderem von dem aus Epe stammenden Frank Sibbing gegründet.

„Wir waren sofort begeistert von der Idee, ein deutsch-niederländischen Bier zu brauen. Die Geschmäcker sind gar nicht so verschieden“, sagt Florian Böckermann. Die endgültige Rezeptur des Bieres wird nun in gemeinsamer Feinarbeit entwickelt. „Fest steht bereits, dass es ein Golden Ale wird”, erläutert Rocco Chin von Stanislaus. Wie genau das fertige Europa-Bier dann schmeckt und welche Zutaten enthalten sind, können Enscheder und Münsteraner im Herbst probieren. Dann wird das Ale bei einem Bierfestival in Münster sowie im Rahmen der „Tollen Woche” in Enschede ausgeschenkt. „Das sind wieder tolle Gelegenheiten, um die niederländisch-deutschen Beziehungen zu vertiefen und sich noch besser kennenzulernen”, sagt Peter Schildkamp.

Die Stadt Enschede treibt mit dem Bier-Projekt auch ihre „Deutschlandagenda” voran. Diese umfasst die sieben Bereiche Lernen, Arbeiten, Unternehmen, Mobilität, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Tourismus sowie Kunst und Kultur. Zusammen mit den Partnern wurden zu all diesen Themen Ziele und Aktivitäten formuliert, die zu grenzüberschreitendem Arbeiten und Leben beitragen sollen.

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