Body+Grips-Mobil“ an der Euregio-Gesamtschule
Lernen mit vollem Einsatz

Epe -

Einen Vormittag lang hat das „Body+Grips-Mobil“ des Jugendrotkreuzes des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe an der Euregio-Gesamtschule in Epe Station gemacht.

Freitag, 13.07.2018, 10:00 Uhr

Mit verbundenen Augen und einem Rucksack vor dem Bauch müssen die Jungs auf einem schmalen Steg aneinander vorbeikommen. Kleines Bild: An der Station „Mach die Birne an“ dreht sich alles um die Themenfelder Miteinander, Gefühle, Hormone.
Mit verbundenen Augen und einem Rucksack vor dem Bauch müssen die Jungs auf einem schmalen Steg aneinander vorbeikommen. Kleines Bild: An der Station „Mach die Birne an“ dreht sich alles um die Themenfelder Miteinander, Gefühle, Hormone. Foto: Frank Zimmermann

Die Frage: Woraus bestehen Hormone? – Die möglichen Antworten: Blut, Knochen oder Eiweiß. Die Jungs müssen nur kurz überlegen, dann sind sie sich einig: Eiweiß! Das war vergleichsweise leicht, obwohl die Antwort richtig oder falsch sein konnte. Schwieriger wird es dagegen, wenn die Fragen oder Aufgaben persönlich werden: Nenne eine positive Eigenschaft von dir. Da druckst mancher der Siebtklässler erstmal rum . . .

Einen Vormittag lang hat das „Body+Grips-Mobil“ des Jugendrotkreuzes des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe an der Euregio-Gesamtschule in Epe Station gemacht. Die Schüler der drei siebten Klassen durchliefen in der Turnhalle in Kleingruppen 15 Stationen eines Parcours. Dabei ging es um die Themenfelder Bewegung, Ernährung, Sexualität, Sucht, Körper und Geist sowie Ich und Du. Die eingesetzten Methoden reichen dabei von Kooperationsspielen, die reichlich Körpereinsatz verlangen, bis hin zur Traumreise.

Betreut werden die Stationen von Lehrern, Sozialarbeitern, DRK-Mitarbeitern und Eltern. An vielen Schulen übernehmen dies ältere Schüler. Doch diese Option gab’s an der Euregio-Gesamtschule nicht. „Wir sind ja eine Schule im Aufbau, die ältesten Schüler sind die Achtklässler“, erklärt Schulsozialarbeiterin Miriam Lumbela, die den Projekttag auch organisiert hat.

DRK-Mitarbeiterin Dorothee Kersting hupt drei Mal und löst damit ein Gewusel in der Halle aus. Die zwölf Minuten pro Station sind um, jetzt rotieren die Schüler. Dann beginnt eine neue Runde Kleingruppenarbeit. Zum Beispiel an der Station drei: „Der Drahtseilakt“. Mit verbundenen Augen und einem Rucksack vor dem Bauch müssen zwei Jugendliche über einen schmalen Balken balancieren – und dann auch noch aneinander vorbeikommen, ohne abzustürzen. Da ist Körpergefühl ebenso gefragt wie das Talent, miteinander zu reden. Für die beiden Jungs, die gerade auf dem Balken stehen, kein Problem: Der eine geht in die Hocke, der andere steigt über ihn hinweg.

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