VHS-Programm für das zweite Halbjahr
Zeichen stehen auf Europa

Epe -

Schon die Titelseite weist den Weg: Über markanten Gronauer Gebäuden liegen die Umrisse Europas. Und auch in Innern des knapp 150 Seiten starken VHS-Programms für die zweite Jahreshälfte taucht das Thema Europa immer wieder auf. „Es gibt viele Anknüpfungspunkte, um sich mehr mit Europa zu beschäftigen“, sagt Helga Ausländer, Leiterin der Euregio-Volkshochschule.

Samstag, 14.07.2018, 07:20 Uhr

Fünf Frauen vor dem VHS-Gebäude in Epe. Wie sich die Wimpelkette mit den Flaggen der EU-Länder durch die Reihen des VHS-Teams zieht, so zieht sich das Thema Europa durch das aktuelle VHS-Programm.
Fünf Frauen vor dem VHS-Gebäude in Epe. Wie sich die Wimpelkette mit den Flaggen der EU-Länder durch die Reihen des VHS-Teams zieht, so zieht sich das Thema Europa durch das aktuelle VHS-Programm. Foto: Frank Zimmermann

Schon die Titelseite weist den Weg: Über markanten Gronauer Gebäuden liegen die Umrisse Europas. Und auch in Innern des knapp 150 Seiten starken VHS-Programms für die zweite Jahreshälfte taucht das Thema Europa immer wieder auf. „Es gibt viele Anknüpfungspunkte, um sich mehr mit Europa zu beschäftigen“, sagt Helga Ausländer, Leiterin der Euregio-Volkshochschule, bei der Programmvorstellung. Dabei nennt sie historische Ereignisse – vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg, der Erste Weltkrieg endete vor 100 Jahren – ebenso wie zukünftige: Im kommenden Frühjahr stehen Europawahlen an.

Schon in der kommenden Woche (Samstag, 21. Juli) führt eine Tagesfahrt der VHS in die Kulturhauptstadt Europas 2018, Leeuwarden. Und die gemeinsame Eröffnungsveranstaltung mit der FBS widmet sich am 12. September (Mittwoch) der mitteleuropäischen Kaffeehauskultur der Belle Epoque.

In der Veranstaltungsreihe Akzente, die Euregio-VHS, Aktuelles Forum VHS Ahaus und das Driland-Kolleg gemeinsam anbieten, geht es um das Thema „Europa leben – so fern und doch so nah“. Dabei kommen die deutsch-niederländischen Beziehungen im Euregio-Raum in den Blick, die Gründungsgeschichte der Europäischen Union, Bürgerinitiativen für die EU sowie eine aktuelle Stunde aus Brüssel zur Europawahl.

Neben thematischen Schwerpunkten hatten die Programmplanerinnen auch verschiedene Zielgruppen im Fokus. So gibt es viele Angebote für Senioren, zum Beispiel in den Themenfeldern Sprachen, Medien und EDV. Und auch der Inklusionsgedanke schlägt sich im Programm nieder. Einige Angebote – zum Beispiel Tauchen und Tanzen – richten sich ausdrücklich auch an Menschen mit Handicap. „Aber auch alle anderen Angebote sind natürlich für Menschen mit Handicap offen“, betont Helga Ausländer. Sollte es dafür besonderer Hilfen bedürfen, werde sich die VHS bemühen, diese zu organisieren. Dahinter steckt auch der Gedanke, dass die VHS ein Ort der Begegnung sein soll. „Wir wollen den Dialog zwischen Teilnehmern und Referenten, aber auch unter den Teilnehmern“, betont Ausländer. Auch deshalb seien Angebote für eine Zielgruppe wie Senioren wichtig und sinnvoll.

Dieser Gedanke schlage sich auch in vielen anderen Angeboten zum Beispiel im Bereich Sprachen nieder, ergänzt Dr. Anne Terglane-Fuhrer, Pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS. Den Kurse wie Portugiesisch für die Reise oder das Niederländisch Café, das dem interkulturellen Austausch gewidmet ist, zielen natürlich auf die Begegnung von Menschen ab. Da ist dann auch das Europa-Thema präsent, auch wenn es nicht explizit im Kurstitel auftauche.

Gleiches gelte übrigens auch für Kurse mit politischen Inhalten: In so manchem Kurs sei jede Menge politische Bildung drin, auch wenn es nicht ausdrücklich draufstehe, betonen Ausländer und Terglane-Fuhrer. Explizit um Gesellschaftspolitik geht es aber auch in sogenannten Live-Webinaren. Inhaltlich geht es dabei um die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt und für unser Lernen.

Wer den großen Rest des Programms auch noch entdecken will – von Sportangeboten über berufliche Weiterbildung bis hin zu Reisen und Ausflügen – der sollte sich einfach ein Programmheft besorgen. Sie liegen an den bekannten Stellen aus. Alternativ hilft natürlich auch ein Blick ins Internet.

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