Karin Kuis geht in Ruhestand
„Lebendig, witzig und authentisch“

Gronau -

Nach mehr als 38 Jahren Lehrtätigkeit an der ehemaligen Hauptschule West und der Anne-Frank-Schule wurde am Freitag Karin Kuis von ihren Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet.

Samstag, 14.07.2018, 10:20 Uhr

Schulleiter Jupp Ferling übergab Karin Kuis die Entlassungsurkunde: Nach mehr als 38 Jahren beendete sie ihre Lehrtätigkeit an der Anne-Fran-Schule.
Schulleiter Jupp Ferling übergab Karin Kuis die Entlassungsurkunde: Nach mehr als 38 Jahren beendete sie ihre Lehrtätigkeit an der Anne-Fran-Schule. Foto: Klaus Wiedau

Schulleiter Jupp Ferling übergab ihr die Urkunde und erinnerte in einem launigen Vortrag daran, dass Kuis 1980 – damals 25 Jahre alt – als Lehrerin für die Fächer Deutsch und Kunst (mit den zusätzlichen Stufenschwerpunktfächern Werken und Niederländisch) an die Schule gekommen sei.

In den Folgejahren habe es drei Ereignisse gegeben, die die weitere berufliche Laufbahn prägten: Eine Fußball-Fortbildung für Mädchen, eine Schulung zum Verhältnis der deutschen und der niederländischen Sprache und eine Fortbildung zum „handlungsorientierten Umgang mit Texten im integrativen Deutschunterricht“. Das Thema Integration sei in der Folge zum weiteren Schwerpunkt der beruflichen Qualifizierung geworden.

Kuis, die mit ihrem Mann in Hengelo und Diepenheim lebt, sei es auch gewesen, die „das digitale Zeitalter an der Anne-Frank-Schule eingeläutet hat“, so Ferling weiter. 2001 absolvierte sie eine Fortbildung zum Einsatz des Computers im Kunstunterricht. „Du hast die lokale Schullandschaft geprägt durch vier K“, so Ferling weiter: „Kuis – kompetent, konsequent, kämpferisch.“ In kurzen Wortsequenzen attestierten ihr auch die Kolleginnen und Kollegen viele gute Eigenschaften: „Ordentlich, diszipliniert, fürsorglich und kollegial, lebendig, witzig, authentisch“, lauteten in diesem Zusammenhang die Stichworte.

Karin Kuis selbst dankte dem Kollegium, das ihr während der Arbeitszeit eine Menge „versüßt“ habe. Und die Bilanz nach 38-einhalb Jahren Arbeit an der Schule viel positiv aus: „Ich war gern Lehrerin – trotz einiger schwieriger Schüler und einiger anstrengender Eltern.“

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