Sonnenblumen
Pflücken für den guten Zweck

Epe -

Das Sonnenblumenfeld ist nicht nur schön anzusehen, sondern dient auch noch einem guten Zweck. „Pflücken für die gute Sache“ lautet das Motto, mit dem sich zwei Eperaner seit nunmehr zwölf Jahren für die Fördervereine verschiedener Schulen einsetzen.

Freitag, 10.08.2018, 09:00 Uhr

Charlotte Peters-Kottig, Christian Leuderalbert und Gregor Peters-Kottig zwischen den Sonnenblumen.
Charlotte Peters-Kottig, Christian Leuderalbert und Gregor Peters-Kottig zwischen den Sonnenblumen. Foto: Angelika Hoof

Pflücken ausdrücklich erlaubt. Seit Mitte Juli strahlen Christian Leuderalbert und Gregor Peters-Kottig mit ihren hell-gelb blühenden Sonnenblumen um die Wette. „Ist das nicht eine Pracht?“, erkundigt sich Gregor Peters-Kottig mit Blick auf das 800 Quadratmeter große Feld an der Ahauser Straße in Epe, auf dem derzeit unzählige Blumen aus der Familie der Korbblütler zu finden sind.

Sanft wiegen die großen, gelben Blüten im Wind. Schmetterlinge und Bienen tummeln sich auf dieser Wiese. Dabei ist das Sonnenblumenfeld nicht nur schön anzusehen, sondern dient auch noch einem guten Zweck. „Pflücken für die gute Sache“ lautet das Motto, mit dem sich die beiden Eperaner seit nunmehr zwölf Jahren für die Fördervereine verschiedener Schulen einsetzen. Die Besucher der Sonnenblumenfelder können die Blumen noch bis in den September hinein frisch schneiden und einen Obolus hierfür in einer roten Box hinterlassen. Wie viel jeder gibt, bleibt jedem selbst überlassen. „Bis 2016 kam der Erlös aus den beiden Feldern an der Ahauser Straße und der Laurenzstraße dem Förderverein der Bernhard-Overbergschule zugute, seitdem gehen die Spenden an den Förderverein der Euregio Gesamtschule in Epe, die meine Kinder besuchen“, erklärt Peters-Kottig. Großen Dank zollen die beiden Anbauer der Raiffeisen-Warengenossenschaft sowie dem Grünen Warenhaus in Epe, die in diesem Jahr das Pflanzgut zur Verfügung gestellt haben

Eine tolle Aktion, die ihre Nachahmer sucht, denn mit der Spende in Höhe zwischen 400 bis 500 Euro kann die Schule einiges anfangen. „Im letzten Jahr wurden davon bereits Trikots und I-Pads angeschafft, der Schulhof umgestaltet und die Computer-Olympiade finanziert. Und auch im kommenden Schuljahr wird uns gewiss etwas einfallen“, ist sich die Vorsitzende des Fördervereins der Euregio Gesamtschule Epe, Annette Dinkelborg-Oenning, sicher.

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