Gronauerin ist in Ochtrup tätig
Jessica Dahlhues leitet schon mit 25 Jahren Kindergarten

Gronau -

Jessica Dahlhues ist noch sehr jung. Und trotzdem hat die 25-jährige Gronauerin jetzt einen deutlichen Karrieresprung gemacht. Vor zwei Jahren schloss sie ihre Ausbildung zur Erzieherin ab. Am vergangenen Montag übernahm sie nun die Leitung des Kindergartens St. Martin in Ochtrup.

Montag, 13.08.2018, 09:00 Uhr

Mit erst 25 Jahren leitet Jessica Dahlhues bereits den Ochtruper Kindergarten St. Martin.
Mit erst 25 Jahren leitet Jessica Dahlhues bereits den Ochtruper Kindergarten St. Martin. Foto: Anne Steven

Für Jessica Dahlhues ist die neue Stelle als Leiterin noch ein bisschen ungewohnt. Den Kindergarten an sich kennt die Gronauerin zwar, schließlich hat sie dort nach ihrem Anerkennungsjahr als Erzieherin gearbeitet. Aber „das ist ein anderer Stress als früher“, hat sie schon nach wenigen Tagen festgestellt. Doch sie habe tollen Rückhalt im Team. „Ich glaube, dass ist das, was mir helfen wird, diese Herausforderung zu schaffen“, sagt die 25-Jährige.

Doch Jessica Dahlhues geht selbstbewusst an ihre neue Aufgabe heran. Froh ist sie, ab und an auch noch ein paar Stunden in den Gruppen und damit mit den Kindern arbeiten zu können. „Das ist ein schöner Ausgleich“, findet sie. Denn ganz auf die Erzieher-Tätigkeit verzichten, möchte sie nicht. „Dafür bin ich vielleicht auch noch nicht lange genug im Job“, meint Jessica Dahlhues lachend.

Während sie selbst sich langsam aber sicher an den Chef-Posten gewöhnt, haben auch die Kinder festgestellt, dass sich etwas verändert hat. „Sie stehen manchmal einfach so bei mir im Türrahmen, gucken mich an und wollen nur schnell ‚Hallo’ sagen“, berichtet die frischgebackene Kita-Leiterin von den Reaktionen der Mädchen und Jungen.

Aktuell geht es im Kindergarten eher ruhig zu, schließlich sind noch Sommerferien. „Die Eingewöhnung für die neuen Kinder läuft aber schon“, erzählt Jessica Dahlhues. Ein guter Zeitpunkt also, um selbst in die neue Stelle hineinzufinden.

Die nächsten Monate werden da schon anspruchsvoller. Bereits vor ihrem Wechsel in die Leitungsposition hatte Jessica Dahlhues eine Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft angefangen. Diese sei ihr sehr wichtig, berichtet die Erzieherin. In ihrem Anerkennungsjahr habe sie einen Fall von Kindesvernachlässigung erlebt und sich damals einfach überfordert gefühlt. Sie habe sich fest vorgenommen, das nächste Mal vorbereitet zu sein, um schneller erkennen zu können, wenn etwas derartiges passiere, stellt sie klar.

Zu dieser Weiterbildung gesellt sich ab November dieses Jahres dann die Weiterbildung zum Fachwirt für Erzieher. „Beides überschneidet sich etwa vier Monate. Das wird anstrengend, ist aber zu schaffen“, ist Jessica Dahlhues überzeugt.

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