Cityring: Es darf keine Stadt in der Stadt geben

Di., 24.01.2012

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Zusammenschluss der Kaufleute will Ideen und Vorschläge zu Innenstadt-Erneuerung beitragen

Cityring: Es darf keine Stadt in der Stadt geben : Zusammenschluss der Kaufleute will Ideen und Vorschläge zu Innenstadt-Erneuerung beitragen

Die Gronauer Innenstadt aus der Luft. Der Cityring als Zusammenschluss der Gronauer Kaufleute, plädiert im Zusammenhang mit den Plänen für die Neugestaltung der Gronauer Innenstadt für eine Anbindung eines neuen Einkaufszentrums an Neustraße und Schulstraße. Foto: Rainer Doetkotte

Gronau - 

Der Cityring als Zusammenschluss der Gronauer Kaufmannschaft will sein „Wissen und seine Erfahrungen aus langjähriger Praxis als Kaufleute“ in das Verfahren zur Neugestaltung der Gronauer Innenstadt einbringen. Das hat der Cityring-Vorstand in einem Schreiben an den Bürgermeister der Stadt zum Ausdruck gebracht. Aus Sicht der Kaufleute müsse vermieden werden, dass es eine Stadt in der Stadt gebe, heißt es in dem Brief, in dem der Cityring zugleich Vorschläge und Ideen präsentiert.

Von Klaus Wiedau

Die Kaufmannschaft befürwortet demnach ein „nachhaltiges Konzept, welches den Investor als langfristigen Partner in die weitere Entwicklung unserer Stadt einbindet“. In diesem Zusammenhang sei der Haupteingang zum geplanten Verkaufscenter ausschließlich über die Neustraße zu gestalten – und dies dem Investor auch zwingend vorzuschreiben, heißt es im Brief des Cityrings, der von den Vorstandsmitgliedern Mechthild Hölscher, Frank Schulte und Stefan Homölle unterzeichnet wurde.

Auch die Anbindung der Schulstraße an das neue Inselparkgelände sehen die Kaufleute als zwingend an. Kurzfristig sollten in diesem Zusammenhang die Treppenanlage aus der Schulstraße entfernt und das Sichtfeld zur Hertie-Immobilie freigemacht werden.

Ein Parkhaus mit rund 900 Plätzen – wie in einem der Konzepte angedacht – halten die Kaufleute für zu groß. Auch einem Parkdeck an der Hörster Straße stehen die Cityring-Mitglieder „skeptisch“ gegenüber. Die Kaufleute regen an, ein Parkplatzkonzept zu erarbeiten, das den aktuellen und künftigen Bedarf berücksichtigt.

In diesem Zusammenhang sei dringend der Parkraum in der städtischen Tiefgarage (Teilbereiche werden derzeit wegen Sanierungsbedarfs nicht genutzt) zu revitalisieren, um die Kundenfrequenz im Bereich des Kurt-Schumacher-Platzes zu steigern. Und: Die Kaufmannschaft wirbt für eine Nutzung der vielfältigen Parkmöglichkeiten in der Stadt, um so die Kunden von den verschiedenen Parkplätzen aus durch die Stadt in Richtung neues Einkaufszentrum zu führen – dies stabilisiere und erhöhe die Kundenfrequenz für die angestammten Ladenlokale.

Und noch eine weitere Anregung der Kaufmannschaft bringen Hölscher, Schulte und Homölle in ihrem Brief an den Bürgermeister zum Ausdruck: Es sei notwendig, kostenfreie zentrumsnahe Parkplätze ohne zeitliche Beschränkung im Bereich der Innenstadt schaffen.


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