Gronau

Sa., 04.09.2010

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Eper CDU fordert rasche Hilfen nach Hochwasser

Opfern des Hochwassers soll nach dem Willen des CDU-Ortsverbandes Epe durch eine Zinssubventionierung geholfen werden.Foto: (Klaus Wiedau)

Gronau - Außergewöhnliche Ereignisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Diese Erkenntnis macht sich der CDU-Ortsverband Epe zu eigen. Die Eper Union schlägt nach der Hochwasser-Katastrophe vor, Opfern der Wasserfluten eine Zinssubvention für Darlehn zur Behebung der Schäden zu gewähren. Wer geglaubt habe, Hochwasser spiele sich nur noch in anderen Regionen Deutschlands und Europas ab, wurde letzten Freitag eines Besseren belehrt, heißt es in der Mitteilung der Eper CDU. „Dass dies auch noch quasi aus dem Nichts heraus passiert, war umso erschreckender. Die betroffenen Bürger in Epe hatten nicht einmal die Spur einer Chance, ihr Hab und Gut oder ihr Gebäude vor den Fluten einigermaßen zu schützen. Aber diese Situation hat auch gezeigt, dass unsere Gemeinschaft funktioniert. Kaum jemand wurde mit seiner Situation allein gelassen. Fast jeder hat mit angefasst und versucht, die Fluten einzudämmen. Und das bis tief in die Nacht. Trotz großem Feuerwehreinsatz und engagierter Nachbarschaftshilfe ist der Schaden in den betroffenen Gebieten erheblich. Viele Keller standen samt Inhalt unter Wasser. Mancher hatte auch noch das Wasser knietief in den Wohnräumen stehen. Die Schäden sind kaum übersehbar“, zieht die Union Bilanz.

Der CDU-Ortsverband Epe vertritt daher die Auffassung, „dass man die Betroffenen keinesfalls finanziell im Regen stehen lassen darf“, und bittet den Rat der Stadt, die Betroffenen durch eine Zinssubvention der notwendigen Investitionsdarlehen zu unterstützen. „Wir schlagen daher vor, für einen Zeitraum von längstens fünf Jahren und einer Darlehenshöhe bis zu 50 000 Euro eine Zinssubvention von zwei Prozent zu gewähren. Gefördert werden sollen die Anwohner und Firmen, die im Überschwemmungsbereich liegen (z. B. Gronauer Str., Parkweg, Jahnweg etc.). Den genauen Förderbereich soll die Stadtverwaltung aus den Erkenntnissen der Feuerwehr für beide Ortsteile festlegen.

Diese Vorgehensweise würde die notwendige (Ersatz-) Investitionen der durch das Hochwasser Geschädigten fördern und deren Kostendruck deutlich senken.

Sprechtage zu Finanzierungsfragen nach dem Hochwasser - speziell für Unternehmer - bieten auch die IHK und die NRW.Bank an. In Gronau am Donnerstag (9. September) von 14 bis 17 Uhr im Wirtschaftszentrum Gronau (WZG) an der Fabrikstraße. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich bei Jutta Plötz, ' 0 25 1/707 221; E-Mail: ploetz@ihk-nordwestfalen.de.

Für Unternehmen mit Fragen rund um das Thema August-Hochwasser hat die IHK eine zentrale Telefonnummer geschaltet: 0 25 1/707 112.


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