Gronau
Fr., 03.09.2010
Verursacher muss zahlen
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Gronau - Lose Schuhe, aus Säcken gefallenes Spielzeug, alte Farbeimer, ein Fernseher, ein zerbrochener Spiegel: Der Müllhaufen an der Schweringstraße sorgte Donnerstagmorgen für Kopfschütteln bei einigen Anwohnern. Im Zuge der Sperrgut-Abfuhr hatten offenbar (wie in jedem Jahr) einige Anlieger versucht, auch Müll loszuwerden, der kein Sperrgut ist - und folglich liegen blieb, wie übrigens auch andernorts. „Müll wie Farbeimer, Autoreifen, Kfz-Teile und sonstige kleinere Gegenstände in Säcken und Kartons, die nicht zum Sperrgut zählen, werden von der Sperrmüllabfuhr nicht mitgenommen“, teilte Lena Flucht, Pressesprecherin der Stadt, auf Nachfrage mit. Dieser Müll müsse von den Bürgern vom Gehweg entfernen und ordnungsgemäß entsorgt werden, zum Beispiel am Wertstoffhof oder am Schadstoffmobil.
Sollte der liegen gebliebene Müll nicht eigenständig entsorgt werden, werde dieser an öffentlichen Stellen von den Zentralen Bau- und Umweltdiensten abgeholt und entsorgt. Das allerdings kann teuer werden: Die Kosten hierfür seien vom Verursacher zu tragen, so Flucht weiter. Sofern der ermittelt werden kann. Zusätzlich werde ein Verwarnungsgeld zwischen 10 und 35 Euro fällig.
» Fragen zum Thema Sperrgut und Müll beantwortet der Abfallberater der Stadt Gronau, Carlo Bosse, unter ' 0 25 62/12 382.
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