Gronau

Sa., 20.09.2008

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Protest gegen UAA

Mit Transparenten hatten die Atomkraftgegner an der Grenze Stellung bezogen. Autofahrer wurden mit Handzetteln informiert. (Foto: mb)
Von Martin Borck

Gronau. Mit einer Mahnwache haben Atomkraftgegner am Samstagmittag am Grenzübergang Gronau-Glanerbrück auf die Gefahren hingewiesen, die von Atomanlagen ausgehen. Die Aktion fand im Rahmen des europäischen Uran-Aktionstages statt. Der Protest richtete sich nicht nur gegen die Uranareicherungsanlagen der Urenco in Gronau und Almelo, sondern grundlegend gegen jeglichen Uranabbau und die Uranverarbeitung und gegen die damit verbundenen Urantransporte. „Die jüngsten Unfälle in französischen Atomanlagen und das Desaster beim ,Endlager‘ Asse zeigen, wie wichtig Widerstand gegen die menschenverachtende Atomindustrie ist“, hieß es. Unter anderem nahmen Vertreter des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen, des Arbeitskreises Umwelt Gronau und des Natur- und Umweltschutzvereins Gronau teil.

In Gronau und in Almelo wird abgereichertes Uranhexafluorid unter freiem Himmel in Containern gelagert. Zunehmend gerieten in den letzten Jahren Transporte mit diesem Uranmüll von Gronau und Almelo nach Russland in den Mittelpunkt internationaler Widerstandsaktivitäten.


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