Neujahrsempfang der CDU
Mo., 13.02.2012
„Auf einer Insel der Glückseligen“
Als Dank überreicht der Gemeindeverbandsvorsitzende Mario Strehlow (Mitte) Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (rechts) ein Präsent.
Heek-Nienborg -
Der Tenor der politischen Spitzen war eindeutig: Ohne ehrenamtliches Engagement kann das Leben kaum florieren. Dass der Einsatz in der Dinkelgemeinde groß ist, darüber waren sich die Politiker auf dem Neujahrsempfang der CDU einig.
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Zahlreich waren Vertreter der Heeker und Nienborger Vereine und Verbände ins Haus Hugenroth gekommen, um sich über die aktuelle Lage in der Gemeinde zu informieren. CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Mario Strehlow eröffnete die Veranstaltung und übergab danach das Mikrofon an Bürgermeister Ulrich Helmich. Dieser betonte, dass die Gemeinde alleine nicht in der Lage wäre, dieses umfangreiche kulturelle Angebot, das die Vereine schaffen, zu erhalten. Er zeigte sich, ebenso wie Amtsvorgänger und Landrat Dr. Kai Zwicker, erfreut über die investierte Freizeit der Bürger.
Zwicker hob hervor, dass die Dinkelgemeinde in allen Bereichen sehr gut aufgestellt sei. „Wir leben auf einer Insel der Glückseligen.“ Dank einer gut funktionierenden und mit der Bürgerschaft harmonierenden Verwaltung stehe die Gemeinde so gut dar.
Als letzter trat Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke ans Rednerpult. Er sah im ehrenamtlichen Engagement die große Stärke der Gemeinde: „Wenn man was tun kann, dann packen Sie auch an!“
Neben dem Lob an die Freiwilligen stellte der Regierungspräsident sich und seine Aufgaben auf Wunsch der Anwesenden vor. Die Bezirksregierung diene als allgemeine Vertretung der Landesregierung in der Region. Gemeinsam mit den Kommunen suche sie pragmatische Lösungen bei allen Problemen. Im Zentrum der Aufgaben stünden vor allem Bildung und Umwelt, auf die Klenke auch viel Wert lege. „Jedoch bildet das größte Problem – was auf die Gemeinde Heek nicht zutrifft – die Überschuldung der Kommunen.“
CDU-Mitglied Markus Jasper betonte, dass die touristische Weiterentwicklung der Gemeinde wichtig sei. Klenke blieb eine explizite Antwort, ob es ein touristisches Hinweisschild mit Landesmusikakademie oder Burganlage Nienborg geben wird, jedoch schuldig.
In gemütlicher Runde diskutierten die Politiker und Vereinsvertreter noch bis in den frühen Nachmittag.
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