Mo., 29.02.2016

Umweltaktion Helfer finden ganze Müllsäcke

Der Nachwuchs und der Hund kommen auch mit: Mitglieder des Spielmannszugs Heek beteiligten sich ebenfalls an der Aktion.

Der Nachwuchs und der Hund kommen auch mit: Mitglieder des Spielmannszugs Heek beteiligten sich ebenfalls an der Aktion. Foto: Helmut Schwietering

Heek/Nienborg - 

Gelb und Rot waren die dominierenden Farben am Samstag in Heek und Nienborg: Mit ihren Warnwesten waren die vielen Helfer der Aktion „Dreck weg“ sofort zu erkennen. An den Straßenrändern, Beeten und Büschen der Dinkelgemeinde suchten sie Müll und Unrat auf, den andere bedenkenlos weggeworfen hatten.

Von Helmut Schwietering

Die Aktion der Gemeinde war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Startpunkt war das Heeker Sportzentrum. Von dort aus schwärmten die Gruppen in alle Himmelsrichtungen aus, um den Frühjahrsputz in der Gemeinde zu erledigen. Sie mussten auch nicht lange suchen: Viele Verpackungen, alte Spielsachen oder gar halbe Fahrräder lagen herum. Ganze Müllsäcke fischten einige Teilnehmer aus den Gräben – und traten dabei obendrein auch noch in so manchen Hundehaufen.

Zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Trecker oder mit dem Transporter rückten die Helfer dem Dreck auf die Pelle. Fast bis zum Baggersee im Strönfeld reichte das Einzugsgebiet – und auch dort lohnte es sich, aufzuräumen. „Die Leute fahren durch die Landschaft und anstatt ihren Müll mit nach Hause zu nehmen, werfen sie ihn einfach weg“, meinte eine junge Teilnehmerin. Auch wenn die freiwilligen Helfer alles blitzblank gereinigt haben, sind sie sich sicher, dass es nicht lange so sauber bleibt – und werden wohl auch im nächsten Jahr wieder dabei sein, wenn es heißt: „Dreck weg in der Gemeinde Heek“.

Für viele Vereine und Gruppen ist es selbstverständlich, an dieser Aktion teilzunehmen. Die Angelvereine zum Beispiel, der Heimatverein Nienborg, die Averbecker Jäger und noch viele Gruppen mehr packten mit an.

Gegen 12 Uhr ging es dann zurück zum Sportzentrum, wo den Teilnehmern das ganze Ausmaß der Verschmutzung erst richtig bewusst wurde, als sie auf die voll beladenen Fahrzeuge blickten. In drei Stunden war jede Menge Müll und Schrott zusammengekommen. Um die weitere Entsorgung des Unrats kümmert sich die Gemeindeverwaltung.

Michael Wermelt hatte mittlerweile seinen Grill auf Temperatur gebracht, denn als Dank für die Hilfe spendierte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff Würstchen und Getränke. Der Dank ging natürlich auch an alle, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und in anderer Weise die Aktiven unterstützt hatten.

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