Mo., 19.06.2017

Keine gefährlichen Stoffe ausgetreten Cramer: Verletzter bei Unfall

Keine gefährlichen Stoffe ausgetreten : Cramer: Verletzter bei Unfall

Mit etwa 60 Kräften waren die Löschzüge Nienborg und Heek ausgerückt. Foto: Rupert Joemann

Nienborg - 

Einen Verletzten hat es am Montag bei einem Unfall im Textilunternehmen Cramer an der Eper Straße in Nienborg gegeben. Die Löschzüge Nienborg und Heek der Freiwilligen Feuerwehr waren mit rund 60 Kräften am Mittag ausgerückt.

Aus zwei Gründen war die Wehr zu Cramer gefahren: Rauch aus ungeklärter Ursache und das Auslaufen gefährlicher Stoffe. Ein Mitarbeiter ist mit Atemnot mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren worden, so Feuerwehr-Einsatzleiter Manfred Lösing. Sowohl die Polizei als auch das Unternehmen hatten vor Ort erklärt, dass keine gefährlichen Stoffe ausgelaufen seien. Möglicherweise hätte der Mitarbeiter einen Fehler beim Umgang mit Materialien begangen, hieß es von Seiten des Unternehmens.

Da auf dem Behälter keine Aufschrift gestanden habe, hätten die Feuerwehrleute in voller Schutzmonteur gearbeitet, so Lösing. Der Stoff sei auf eine Unterlage ausgelaufen und habe sich deshalb nicht ausbreiten können. Die Entsorgung, so Lösing, nehme Cramer selbst vor.

Aus einem Lüftungsschacht war zudem Rauch aufgestiegen und von einem Firmenmitarbeiter entdeckt worden. Den Grund konnte die Feuerwehr trotz des Einsatzes von zwei Wärmebildkameras nicht mehr feststellen. Manfred Lösing vermutete eine selbstständige Durchzündung.

Die Feuerwehr war gegen 12.15 Uhr alarmiert worden. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden.

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