Jubiläumskonzert in der Kirche in Nienborg
Chor Singfonie: Die Macht der Musik

Nienborg -

25 Jahre ist es her, dass Irmgard Tillmann den Chor als Jugendchor gegründete hatte, dieses Jubiläum wollten die Mitglieder mit einem besonderen Konzert in der St.-Peter-und-Paul-Kirche feiern. Und halb Nienborg entschied sich am Sonntagabend, es mit ihnen zu tun.

Montag, 12.03.2018, 14:03 Uhr

Die Sängerinnen bekamen nicht nur Unterstützung von drei Instrumentalisten, sondern zwischendurch auch von vier Männerstimmen.
Die Sängerinnen bekamen nicht nur Unterstützung von drei Instrumentalisten, sondern zwischendurch auch von vier Männerstimmen. Foto: Mareike Meiring

Es ist still zwischen den voll besetzten Kirchenbänken, beinahe andächtig verfolgt das Publikum der Darbietung des Chors Singfonie mit den begleitenden Instrumentalisten. Niemand will einen Ton verpassen, alle blicken gespannt zum Altarraum und lassen die packenden Klänge auf sich wirken. Die Sängerinnen interpretieren Stücke wie „Gott segne dich“ von Martin und Jennifer Pepper ebenso eindrucksvoll wie „In the arms of the Angel“ von Sarah Mc Lachlan oder „Gib mir die richtigen Worte“ von Manfred Siebald. Fast immer mehrstimmig, oft mit einem oder mehreren Soli der Sängerinnen – und stets stimmgewaltig.

Jubiläumskonzert 25 Jahre Chor Singfonie in Nienborg

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Seit nunmehr sieben Jahren hat Ramona Lammers den Dirigentenstab in der Hand, sie ist am Sonntag mit ebenso viel Herzblut dabei wie die Sängerinnen. Von ihrem kleinen Podest aus hat die Dirigentin mit der roten Hose die Musiker stets im Blick, immer wieder dreht sie sich mit einem Lachen zum Publikum um, nimmt es mit, kündigt das nächste Lied an.

Am Klavier sitzt Lukas Hinkers, die Gitarre spielt Tim Woltering, gleich mit zwei Instrumenten vertreten ist Cajus Weinitschke mit den Percussions und der Flöte. Ab und an ertönen die Instrumente auch mal ohne stimmliche Begleitung in der Kirche und machen etwa das Stück „Amoi seg‘ ma uns wieder“ zu einem Höhepunkt an dem Abend. Die besondere Stimmung des Jubiläumskonzerts unterstreichen auch die verschiedenen Licht- und Farbeffekte, die die Künstler auf der Bühne mal in rotes, mal in weiches violettes Licht hüllen und es in den Kirchenbänken heimelig werden lassen.

Verstärkung bekommt der Chor zwischendurch auch von vier Männerstimmen. Beim schwedischen Lied „Gabriellas Sång“ aus dem Kinofilm „Wie im Himmel“ etwa stoßen Hans Mayer, Clemens Roters, Heinz Schlichtmann und Stephan Terwolbeck zu ihnen und unterstützen die Sängerinnen nicht nur gesanglich, sondern auch optisch mit ihren perfekt abgestimmten roten Fliegen. So berühren die Männer- wie Frauenstimmen das Publikum gleichermaßen.

Pastor Josef Leyer verfolgt das Jubiläumskonzert aus der ersten Reihe und lässt es sich zwischendurch nicht nehmen, noch ein paar Worte an das Publikum wie auch an den Chor zu richten. „Das eine ist, etwas mit Enthusiasmus zu begegnen, das andere ist, etwas auch durchzuhalten“, meint er anerkennend mit Blick auf das Vierteljahrhundert seit Gründung des Chores. Und noch etwas fügt der Pastor lobend an: „Heute spüren wir die Macht der Musik“, sagt er – und fasst damit das zusammen, was das Publikum am Ende nicht mit Worten, sondern schlicht mit langanhaltendem Applaus und zahlreichen Zugabe-Rufen quittiert.

Beim letzten Lied aller Mitwirkenden – „Sierra Madre“ – stehen die Zuschauer in ihren Bänken, schunkeln ebenso wie die Musiker auf der Bühne und lassen sich ganz von dem Lied wie auch der besonderen Stimmung vereinnahmen. „Bravo“ kommentiert am Ende einer der Kirchenbesucher. Stimmt, sind sich auch die restlichen Gäste einig.

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