Mi., 17.07.2013

Von 1953 bis 1957 Kaplan in Schöppingen Bernhard Honsel gestorben

Pfarrer em. Bernhard Honsel.

Pfarrer em. Bernhard Honsel. Foto: Sabine Plake

Schöppingen - 

Pfarrer em. Bernhard Honsel ist am frühen Dienstagmorgen im Alter von 87 Jahren in Ibbenbüren gestorben.

Von Anne Alichmann

Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1953 trat der gebürtige Bocholter seine erste Stelle als Kaplan in Schöppingen an. Vier Jahre lang wirkte er an der Vechte. „ Honsel hat damals unheimlich viel bewegt“, weiß Pfarrer em. Wolfgang Böcker . Der engagierte Seelsorger führte zum Beispiel als Erster das „Soziale Seminar“ des Bistums für die Schöppinger durch.

Er war es auch, der seinerzeit den Bau des Jugendheims an der Bergstraße initiierte, eines der ersten überhaupt in der Region.

Für die Ausrichtung eines ersten Pfarrfests zeichnete Honsel 1955 ebenfalls verantwortlich. Bei der Feier habe der Kaplan auf der Kirchplatzmauer gestanden und Trompete gespielt, erzählt Böcker.

Ein Bild, das vielen Schöppingern sicher in Erinnerung geblieben ist, ebenso wie der legendäre Handstand des sportlichen Kaplans auf dem hölzernen Baugerüst am Kirchturm, „oben neben dem Turmkreuz“, so Böcker.

1957 wechselte Bernhard Honsel zunächst nach Wesel, über Essen kam er nach Ibbenbüren . Der Vechtegemeinde fühlte er sich aber weiterhin verbunden: Regelmäßig war er dort zu Besuch, mit vielen Schöppingern stand er in Kontakt.

► Die Messe zur Verabschiedung findet am Dienstag (23. Juli) um 13 Uhr in St. Ludwig in Ibbenbüren statt. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Zentralfriedhof.

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