Di., 22.07.2014

Wikingerschach Dem König ging’s an den Kragen

Volltreffer: Das Wurfholz hat die Holzklötze erwischt.

Volltreffer: Das Wurfholz hat die Holzklötze erwischt. Foto: Yannick Dietrich

Schöppingen - 

„Den schönsten Pokal Europas“ sicherte sich am Wochenende bei der Westmünsterland Kubb Challenge ein Team aus Rheine. Spaß hatten aber alle.

Von Yannick Dietrich

Konzentriert starren die Spieler vom niederländischen Kubb-Team „ Blokkie Om“ auf den Rasen des Schöppinger Sportplatzes. Vor ihnen steht ein großer Holzklotz mit einer aufgemalten Krone, der König, der von einigen kleineren Klötzen, den Bauern, umgeben wird. Nach einem kurzen Moment der Stille ist es soweit: Ein Spieler wirft einen Holzstab in Richtung des Königs und trifft ihn mit voller Wucht. Die Freude ist groß, denn somit geht diese Kubb-Partie an die Niederländer.

Solche Momente der Freude erlebten am vergangenen Sonntag viele der insgesamt 16 Mannschaften bei der „ Westmünsterland Kubb Challenge“, kurz WKC, in Schöppingen . Aber auch die Verlierer feierten mit, denn beim so genannten „ Wikingerschach “ steht vor allem der Spaß im Vordergrund. „Wir kommen immer wieder gerne nach Schöppingen“, betont das niederländische Team „Blokkie Om“, das extra aus der Nähe von Rotterdam angereist ist. Darüber freut sich besonders Veranstalter Daniel Mol vom Schöppinger Kubb-Team „Woodsnipers“, der das Tournier von Beginn an mitorganisiert hat. „Seit vier Jahren veranstalten wir die WKC, und es macht immer wieder Spaß“, so der leidenschaftliche Kubb-Spieler.

In diesem Jahr haben sich die Gastgeber etwas ganz Besonderes ausgedacht. Einige Teilnehmer der WKC spielten schon am Samstag bis spät in die Nacht. Schwarzlicht und fluoreszierenden Spielsteinen sei Dank. „Das war schon spektakulär“, berichtet Daniel Mol von der außergewöhnlichen Aktion.

Und auch Danny van Ekeren, Spieler beim Team „Blokkie Om“ sowie niederländischer und belgischer Meister im Kubb, ist begeistert von der Atmosphäre bei der „Westmünsterland Kubb Challenge“: „Es macht riesig Spaß und auch das Wetter ist super. Aber das Schönste ist der Pokal, ich würde sagen, es ist der schönste in ganz Europa!“ Dieses Schmuckstück aus Eiche zu gewinnen, war das erklärte Ziel vieler Mannschaften.

Durchsetzen konnten sich letztendlich die „R(h)eine Kubbfäller“ aus Rheine. Sie gewannen das Finale gegen die „Laienspielgruppe“ aus Ibbenbüren knapp mit 2:1. Das niederländische Quartett „Blokkie Om“ mit Danny van Ekeren verfehlte das Finale und somit die Chance auf den „schönsten Pokal Europas“ nur knapp und wurde Dritter. Als bestes von insgesamt fünf Schöppinger Teams präsentierten sich die „Kubb Kids“ und die „Kubbjäger“, die beide das Viertelfinale erreichten. Aber Platzierungen hin oder her: Das Wichtigste beim Kubb ist und bleibt der Spaß. Und davon hatten die Teilnehmer der WKC reichlich.

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