Mi., 08.07.2015

Ameland Küchenteam droht das Lagergericht

Die Ameland-Fahrer in ihren selbst gestalteten T-Shirts. Foto rechts: Bei einem Spiel gilt es, die Mitstreiter „auf Zeit“ mit einer Rolle Klopapier zu umwickeln.

Die Ameland-Fahrer in ihren selbst gestalteten T-Shirts. Foto rechts: Bei einem Spiel gilt es, die Mitstreiter „auf Zeit“ mit einer Rolle Klopapier zu umwickeln. Foto: Susanne Menzel

Schöppingen - 

Heiß, heißer, Ameland: Die erste Woche auf der niederländischen Insel haben die Schöppinger bereits hinter sich. Ohne Blessuren und (fast) ohne dunkle Wolken.

Von Susanne Menzel

Nur einmal gab’s in den ersten Tagen ein wenig Abkühlung von oben. Aber auch unabhängig vom Wetter ging’s im Lager der Vechtestädter, in Buren, ganz schön stürmisch her.

Das Organisationsteam ist für alle Fälle gewappnet – und hatte vom Volleyballnetz bis zum Planschbecken, von Fußbällen über Tischtennisschläger bis hin zur Wasserrutsche alles eingepackt, was das Herz begehrt und der Transport-Lkw an Platzkapazitäten hergab. Und so ging’s schon kurz nach der Ankunft, dem Entern der Zimmer und dem Bettenherrichten hinaus ins Freie. Dort haben die Mädchen und Jungen in den letzten Tagen fast überwiegend ihr Quartier bezogen. Ob Fantasie-Spiel, Strandbesuch, Herzblatt-Aktion oder Volleyballturnier, ob T-Shirts oder Becher-Klammern bemalen – Abwechslung gab’s (und gibt es die nächsten Tage natürlich ebenfalls noch) reichlich.

So steht in dieser Woche beispielsweise eine Wattwanderung an, Fahrradtouren oder Nachtwanderungen sind außerdem geplant.

Pfarrer Thomas Diedershagen hatte sich in der vergangenen Woche für seinen Kurzbesuch den heißesten Tag der Woche ausgesucht. Doch der guten Laune tat das auch bei ihm keinen Abbruch. Mit lautem Beifall wurde er im Schöppinger Lager willkommen geheißen und gleich mit in Spiel und Spaß integriert. Groß und Klein bauten zusammen ein Holzkreuz für den abendlichen Gottesdienst, im schattigen Aufenthaltsraum wurde dann die gemeinsame Lagermesse gefeiert.

Bleibt abzuwarten, ob das Küchenteam in diesem Jahr ungeschoren davonkommt. Wahrscheinlich ist es nicht. Im letzten Jahr wurden Susanne Hiller , Birgit Rotterdam und Silvia Bruns ob der guten Kost vors Lagergericht gestellt. Den ersten Tage in Buren und den stets dampfenden (und ruckzuck leeren) Töpfen nach zu urteilen, werden sie vermutlich auch in 2015 wieder „schuldig“ gesprochen: für die beste Kost gleich hinter Muttern . . .

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