Schöppingen
Franzbach informiert Bürger

Schöppingen -

Vier Bürger sowie die beiden Ratsherren Friedhelm Egbert (UWG) und Manfred Epping (Grüne) haben die Ausführungen Franz-Josef Franzbachs bei der Infoveranstaltung des Bürgermeisters am Mittwochabend verfolgt. Franzbach erläuterte detailliert die Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Monaten und stellte zudem zukünftige Projekte vor. Auch auf Fragen der Bürger ging Franzbach ein und notierte sich die gemachten Anregungen der Anwesenden.

Freitag, 13.07.2018, 06:00 Uhr

Rede und Antwort stand Bürgermeister Franz-Josef Franzbach den Teilnehmern der Infoveranstaltung.
Rede und Antwort stand Bürgermeister Franz-Josef Franzbach den Teilnehmern der Infoveranstaltung. Foto: Rupert Joemann

Es ist eine sehr überschaubare Runde gewesen. Gerade einmal vier Bürger und zwei Ratsmitglieder hatten am Mittwoch im Ratssaal Platz genommen, um den Ausführungen von Bürgermeister Franzbach zuzuhören. Eineinhalb Stunden berichtete Franzbach über die Entwicklung der Gemeinde. Zudem ging er auf Fragen der Anwesenden ein und notierte sich vorgetragene Anregungen.

Von Kritikern ist zuweilen zu hören und auch in Leserbriefen zu lesen, die Lokalpolitiker und Verwaltung handelten intransparent. Ich habe eher das Gefühl, es handelt sich hierbei um eine pauschale Kritik an „denen da oben“. Es erscheint mir vielmehr eine Ausrede fürs eigene Desinteresse und Nicht-Handeln zu sein, weil der Bürger doch nichts ändern könne.

Das Handeln der Verwaltung war wahrscheinlich noch nie so transparent wie heute. Im Jahr 2014, vor Franzbachs Amtstritt, gab es 14 Ausschuss- und neun Ratssitzungen. Im Jahr 2017 waren es 17 Ausschuss- und zehn Ratssitzungen. Franzbach hat eine Bürgersprechstunde eingeführt und nun zum zweiten Mal eine Infoveranstaltung abgehalten. Auch diese Offenheit hat zu mehr Diskussionen innerhalb der politischen Gremien geführt.

Bei den jüngsten Einwohnersprechstunden in den Ratssitzungen gab es keine Wortmeldung. Es ist das gute Recht eines jeden Einwohners, solche Möglichkeiten der Meinungsäußerung nicht wahrzunehmen. Doch hinterher von Intransparenz zu schwadronieren, sollte man dann doch bitte unterlassen.

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