Schöppingen
Di., 02.03.2010
„Lippy“ Egbert ist neuer Obernikolaus
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Schöppingen - Besuche in Kindergärten, Grundschulen, dem St.-Antonius-Haus und der Einrichtung für Asylbewerber. Kosten von über 10 000 Euro. - Es war ein Kraftakt, den die Nikolausgesellschaft Schöppingen im Dezember bewältigt hat - und zwar sehr gut.
Entsprechend zufrieden lauschte jetzt die Versammlung den Ausführungen des Obernikolaus´ - in Zivil auch Vorsitzender Edi Blick genannt. Seine Ausführungen wurden durch das Protokoll ergänzt, das Guido Wolbeck verlas. Besonders der herzliche Empfang auf dem neu gestalteten Platz vor dem Alten Rathaus und in fast allen Familien des Ortes hat die Nikoläuse sehr beeindruckt. Dabei wusste die Gesellschaft wieder viele Helfer an ihrer Seite, insbesondere die gesamte Feuerwehr samt Musikzug.
Weiteres beifälliges Nicken löste der Bericht von Geschäftsführer Jürgen Frenkert aus. Der vermeldete, dass die gesamten Kosten gedeckt sind. Dabei fallen rund 70 Prozent auf die Beschaffung der zu verteilenden Materialien und der Rest auf Aufwendungen aller Art. Alle gespendeten Gelder werden jedoch stets ausschließlich zweckgebunden verwendet, denn als Versammlungsgrundlage und für das persönliche Vergnügen der Mitglieder führen diese eine Kameradschaftskasse.
Die turnusgemäße Vorstandswahl ergab einen Wechsel an der Spitze der Gesellschaft von 1927: Der bisherige Vorsitzende Edi Blick wurde auf persönlichen Wunsch zum Beisitzer gewählt. Neuer Vorsitzender und Obernikolaus ist jetzt Friedhelm „Lippy“ Egbert. Dem Vorstand gehören außerdem an: Ralf Mensing (2. Vorsitzender), Jürgen Frenkert (Geschäftsführer), Guido Wolbeck (Schriftführer) sowie die Beisitzer Achim Rövekamp und Klaus Dirksen.
Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch vier Mitglieder für Jubiläen geehrt: Heinz Egbers gehört seit 25 Jahren zur Gesellschaft, Theo Lohaus, Hermann Frenkert und Hugo Wolbeck sind seit 40 Jahren Mitglieder, Ewald Möllers bringt es auf 47 Jahre und Bernhard Reinhart, Josef Korthues und Hans Korthues gar auf ein halbes Jahrhundert. Alle Jubilare erhielten einen großen Stutenkerl und einen Lagerkorn aus der heimischen Brennerei, die „50-Jährigen“ zusätzlich einen kleinen Nikolausstab.
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