Do., 05.11.2009

Tempo 30 Zone schafft Sicherheit

Tempo 30 für mehr Sicherheit: Der Schilderwald ist neuerdings von der Sandstraße bis zum Ortsausgang gewachsen. Das verlängerte Tempolimit macht wegen der sozialen Einrichtungen und der Realschule Sinn.

Die Straße im Zentrum ist mit vielen Fußgängern und Radfahrern, die sie zudem häufig queren, ein klassischer Fall für eine Tempo-30-Zone. Verkehrsteilnehmer, die von ihr abbiegen, fahren am Windmühlenweg und der Himmelstraße fast direkt in so eine Zone. Warum wird die Sandstraße nicht einbezogen? Warum wird nicht eine großzügige 30er-Zone geschaffen?

Dem steht vordergründig die typisch deutsche Gründlichkeit entgegen. Denn der Gesetzgeber hat Ausnahmen definiert. So darf an der Sandstraße ein Tempo-30-Limit eingerichtet werden, eine Zone aber nur teilweise. Der benutzungspflichtige Radweg von Schlingermanns Hof bis zur Realschule ist ein Ausnahmegrund. Das Kreisstraßen-Argument zieht hingegen nicht mehr, weil diese Funktion von der Südallee übernommen wurde.

Wer den Schilderwald zum Limit unter die Lupe nimmt, der findet Fehler, etwa als Linksabbieger vom Windmühlenweg. Hier fehlt ein Schild, dafür werden Rechtsabbieger an der Himmelstraße doppelt informiert. Kurzum: Hier muss die Kommunalpolitik ran. Vielleicht gibt es doch einen Weg zur 30er-Zone für mehr Sicherheit.

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