In Aschebergs Kitas wird es eng

Sa., 28.01.2012

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Katholische Einrichtungen haben einen Überhang / Lange Warteliste in Davensberg / Neun Tagesmütter

In Aschebergs Kitas wird es eng : Katholische Einrichtungen haben einen Überhang / Lange Warteliste in Davensberg / Neun Tagesmütter

Forsthausknirpse nennt Tagesmutter Carmen Irmen ihre Kinder in der Tagespflege. Insgesamt halten neun Tagesmütter 47 Plätze bereit. Foto:

Ascheberg - 

525 Plätze stehen im nächsten Jahr in den Kindergärten der Gemeinde Ascheberg zur Verfügung. darüber hinaus halten neun Tagesmütter 47 Plätze bereit. Nach einer Umfrage der „Westfälischen Nachrichten“ werden sie ab Sommer besonders in Ascheberg und Davensberg gefragt sein.

Von Theo Heitbaum

In Herbern sind 165 Plätze in den beiden Kindergärten auskömmlich. In St. Benedikt füllen die Anmeldungen genau die freiwerdenden Plätze aus. „Es passt zurzeit gut“, ist Leiterin Ulrike Büker zufrieden. Kollegin Ulla Bubholz vom St. Hildegardis Kindergarten berichtet von 25 Kindern, die zur Schule wechseln und 25 Anmeldungen. Hier geht die Rechnung aber nicht auf. 22 Plätze sind für den U 3-Bereich reserviert, 15 werden frei. Sie sind überbelegt, in diesem Bereich liegen sechs Anmeldungen zu viel vor. Dagegen wurden nur vier Dreijährige angemeldet, hier gibt es also noch sechs freie Plätze für ältere Kinder.

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In Davensberg ist inzwischen geklärt, dass es auch im nächsten Jahr eine vierte Gruppe geben darf. „Das Provisorium ist verlängert worden, auch wenn es mehr Auflagen gibt“, informiert Leiterin Sonja Schubert. Selbst wenn eine bisherige Typ-II-Gruppe umgewandelt werde – die Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen – sei es wegen des Provisoriums nicht möglich, die dann 85 Plätze voll auszunutzen. Überlegt wird, weil zwölf Namen auf der Warteliste stehen. „Das sind ganz andere Zeiten. Vor sechs, sieben Jahren habe ich mir noch Sorgen gemacht, dass ich die dritte Gruppe voll bekomme“, erklärt Schubert.

In Ascheberg geht nichts mehr in den Kindergärten unter katholischer Trägerschaft. „Wir durften keine Typ-II-Gruppe einrichten, weil der Bedarf bei Kindern mit Rechtsanspruch zu groß ist“, berichtet Sandra Schulz vom Kindergarten St. Katharina. Soll heißen: Um möglichst viele Dreijährige mit einem Rechtsanspruch versorgen zu können, werden Typ-III-Gruppen (25 Kinder von drei bis sechs Jahren) präferiert. Obwohl der Kindergarten gerade anbaut, um völlig fit für die U 3-Betreuung zu werden, ist es jetzt nicht möglich eine Typ-II-Gruppe mit zehn „Krabbelkindern“ einzurichten. Dafür würden zu viel Plätze für Größere wegfallen. Sandra Schule hat zehn älteren und vier kleinen Kindern abgesagt. Kollegin Petra Fuchs musste fünf U 3-Kindern eine Absage erteilen. Luft haben noch die DRK-Kindergärten. Hier haben sechs Kinder die Möglichkeit unterzukommen.


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