Michael von der Ley zieht sich zurück
So., 29.01.2012
Rainer Zahlten ist Vorsitzender des TuS Ascheberg
Vorstand und Geehrte: Joachim Dellwing, Michael von der Ley, Thorsten Biethmann, Reinahrd Siebeneck, Ralf Hattrup, Uli Füg, Christian Just, Ludger Rüschenschmidt und Rainer Zahlten (v.l.).
Ascheberg -
Rainer Zahlten tritt beim TuS Ascheberg die Nachfolge von Michael von der Ley an. Vor einem Jahr zum Stellvertreter gewählt, beförderten die TuSler den 50-Jährigen am Freitagabend bei der Jahresversammlung zum Vorsitzenden. Der Posten des Stellvertreters ist für die nächsten zwölf Monate verwaist.
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„Ich ziehe an dieser Stelle ausdrücklich meinen Hut vor allen, die in irgendeiner Form für den TuS tätig sind oder den Verein unterstützen. Es ist schon toll zu sehen, wie ein doch schon großer Sportverein so funktioniert“, verabschiedete sich von der Ley nach vier Jahren von den Mitgliedern. Gleichzeitig beklagte er die Ansprüche vieler Mitglieder: „Eine schlimme Entwicklung meine ich im Moment auch festzustellen bei der Eigenverantwortung einiger Mitglieder. Da gib es dann Mails oder Nachfragen, warum überhaupt ein Beitrag oder Abteilungsbeitrag abgebucht wird.“ Von der Ley berichtete vom „abkippen der Kinder“ vor der Sportanlage. Besonders schlimm sei die Gleichgültigkeit, weil sie Ehrenamtlichen Zeit und Geld abverlange, so dass es ihnen keinen Spaß mehr mache - eine Gefahr für die Zukunft.
Von der Ley wandte sich an die Politik: „Auch in Zukunft ist die Unterstützung der Gemeinde und der Politik absolut wichtig, damit wir als Verein den kleinen und großen Bürgern in Ascheberg ein sportliches Angebot unterbreiten können.“ Im Laufe d es Abends stimmte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus den TuS aber darauf ein, dass die Mitgliedsbeiträge im nächsten Jahr steigen werden. Nachdem die Gemeinde im vergangenen Jahr ein Minus von drei Millionen gemacht habe, müsse weiter gespart werden. Die Sportförderung werde im Laufe des Jahres auf neue Beine gestellt - unter dem Strich wird es weniger Hilfen für die Sportvereine geben.
Geschäftsführer Christian Just informierte unter anderem darüber, dass der TuS Ascheberg in diesem Jahr einen Vorstoß in der Leichtathletik wagen wolle. Der Wunsch sei an den Vorstand herangetragen worden, aktuelle Informationen würden in Kürze folgen.
Die Finanzen des TuS Ascheberg sind durch die Darlehen für den Kunstrasen zwar in den roten Zahlen angesiedelt, für das vergangene Jahr wies Kassierer Joachim Dellwing aber ein Plus aus.
Das Bild eines lebendigen Sportvereins zeichneten Daniela Klaas (Badminton), Thomas Witthoff (Fußball), Kathrin Bose (Handball), Alfons Högemann (Tischtennis), Hans Hendriks (Turnen) und Beate Thum (Volleyball) in ihren Berichten aus den Abteilungen.
Bei den Wahlen wurde der stellvertretende Geschäftsführer Thorsten Biethmann bestätigt. Für Gerd Hölscher wählten die TuSler seinen Bruder Josef Hölscher zum zweiten Kassenprüfer.
Extra eingeladen waren treue Mitglieder des Vereins, die geehrt wurden. 25 Jahre dabei sind Birgit Bolte, Martin Eickmeyer, Ulrich Füg, Arnold Häckel, Ralf Hattrup, Thomas Holtmann, Sascha Knabe, Julia Pellengahr und Jörg Taubitz. Auf 40 Jahre bringen es Markus Hasse, Martin Heppner, Jürgen Heubrock, Ludger Rüschenschmidt und Reinhard Siebeneck