„Einkaufen“ bei der Tafel
Do., 02.02.2012
Ausgabe an der Lüdinghauser Straße ist seit gestern verändert
Aus den Regalen auf den Tisch: Die Ausgabe der Ascheberger Tafel hat seit gestern ein anderes Gesicht.
Ascheberg -
Einkaufen statt umpacken! Die Ausgabe der Ascheberger Tafel präsentierte sich gestern erstmals mit einem neuen Gesicht. Wo früher der Inhalt der Kartons, die aus dem Lager geholt wurden, in die Behältnisse der Kunden umgepackt wurden, präsentierte sich gestern ein kleiner Verkaufsraum. Die Kunden wurden direkt aus den Regalen bedient. An der Lüdinghauser Tafel hat so etwas wie ein Einkaufserlebnis Einzug gehalten. Gleich bei den ersten Kunden wurde der Nutzen des neuen Verfahrens sichtbar: Wer bisher immer mit ungeliebtem Graubrot bedient wurde, der hat nun die Möglichkeit, sich aus dem Brotregal die passende Sorte gegen zu lassen. es entwickelten sich die typischen Gespräche, wie sie früher in Tante-Emma-Läden zu hören waren. „Ketchup, Bockwürsten oder Nudeln in Sauce?“, zeigte Hildegard Fenski fragend ins Regal. von der anderen Seite kam Bockwürstchen zurück und dazu die Frage nach Eiern.
|
|
„Das ist alles ungewohnt für uns, es wird sich aber einspielen“, erzählt Ute Henrotte am Rande des Geschehens. Ein Kunde hat noch Mühe, sich zurechtzufinden: „Das Umpacken kannte ich schon, an diese Form muss ich mich noch gewöhnen.“
Die Ausgabezeitspanne verlängert sich auf jeden Fall. Denn den Kunden wurden drei Stundenblöcken zugeteilt. Dazwischen werden Regale neu befüllt. Für eine Bilanz ist es noch zu früh.
