Mo., 28.05.2012

Teilnehmer-Rekord bei der Familien-Fahrrad-Rallye Tolle Tour mit Pöggsken und Pedale

Teilnehmer-Rekord bei der Familien-Fahrrad-Rallye : Tolle Tour mit Pöggsken und Pedale

Start und Ziel der Familien-Fahrrad-Rallye war das Pfarrheim St. Lambertus. Zwischendurch mussten knifflige Aufgaben gelöst werden. Foto: jwz

Ascheberg - 

Bei strahlendem Sonnenschein begaben sich am Sonntag 101 Teilnehmer auf die Strecke der Kolping-Familien-Fahrrad-Rallye.

Von Julia Wehmöller

„Und los!“, hieß es am Sonntag in und um Ascheberg herum: Bei sonnigem Pfingstwetter fand die Familien-Fahrrad-Rallye der Kolpingsfamilie statt. Nur einfach auf dem Rad herumfahren, zählte da nicht. An verschiedenen Stationen stellten die Teilnehmer vor allem ihre Geschicklichkeit unter Beweis.

Familie Weiß hatte die Tour mit einer Fahrstrecke von 8.5 Kilometern organisiert. „Die Rallye findet jetzt zum fünften Mal statt“, berichtete Anke Richter-Weiß. Von 14 bis 15 Uhr strampelten 16 Gruppen, die aus mindestens zwei Personen bestehen mussten, vom St. Lambertus-Pfarrheim aus los. 101 Teilnehmer hatten sich auf das Ereignis eingelassen.

„Das ist Rekord!“, freute sich Martin Weiß . Diejenigen, die dachten das Pfarrheim sei nur der Startpunkt der Strecke, hatten weit gefehlt. Direkt nachdem sich die Gruppen bei Anke Richter-Weiß angemeldet hatten, mussten sie die erste Aufgabe absolvieren: nasse Seifenstücke stapeln. Die meisten kannten den Trick bei dieser Aufgabe und trockneten erst einmal die Seife gründlich ab. Dann ging es auf das Fahrrad .

Während der Tour musste jemand aus der Gruppe das Gedicht „Dat Pöggsken“ auswendig lernen, ein anderer musste ein Knobelspiel herausfinden und später den Lösungsweg zeigen können. Zusätzlich galt es Fragen zu beantworten: Wer oder was ist „Pöggsken“? Wer lebt in den Bäumen hinter der Kapelle? Welches ist die höchste Hausnummer des Bernwardring? Zum Glück ging es über den Bernwardring zur nächsten Station bei Schwakes Pättken. Auch konnte jede Gruppe prüfen, wer hinter der Kapelle, an der im weiteren Verlauf der Tour vorbeigefahren wurde, wohnte. Ob die dort lebenden Ameisen, das gut fanden, sei dahingestellt. . . Dass ein „Pöggsken“ ein Frosch ist, wusste wahrscheinlich nicht jeder, der das Gedicht aufsagen musste.

An der zweiten Station transportierten die Rallye-Teilnehmer leere Cola-Dosen auf Spaghettis. Eine schwierige Aufgabe, denn die dünnen, langen Stangen-Nudeln zerbrachen leicht. „Wir sind bei der Rallye zum ersten Mal dabei und haben noch keine Erfahrungen. Aber bei so schönem Wetter macht das einfach Spaß“, berichtete Teilnehmer Matthias Reker . Neben denjenigen, die zum ersten Mal dabei waren, gab es auch Gruppen, bei denen die Fahrrad-Rallye schon traditionellen Charakter genießt. „Wir haben jedes Mal mitgespielt“, berichtete Michael König.

An den weiteren Stationen musste mit Brettern unter den Füßen so schnell wie möglich gelaufen werden, Gummibärchen mussten aus einem stehenden Tennisschläger mit dem Mund gezogen werden, ohne dass dieser umfällt, Frisbees wurden geworfen, und an der letzten Station mussten durch Drehen von Holzkreiseln Streichholzschachteln umgeworfen werden. An dieser Station am Pfarrheimgarten gab es auch einen Imbiss und Getränke . Außerdem fand dort die Siegerehrung statt.

Der Gruppe von Sarah, Hannah und Alois Küter und Mirjam, Simon, Johannes, Anne und Gregor Nöcker gelang es, ihren Titel zu verteidigen. Auf einem Tisch lagen viele kleine Preise, und die Mitglieder der Siegergruppe durfte sich als erste jeweils einen Preis aussuchen.

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