So., 20.09.2015

Ascheberger Kubb-Teams feiern Saisonabschluss: Silberglanz trifft rote Laterne

Ihre erste Trophäe wollten die „Herzdamen“ im „Sonntagsstaat“ entgegennehmen. Das Team legten sich pinkfarbene Shirts zu.

Ihre erste Trophäe wollten die „Herzdamen“ im „Sonntagsstaat“ entgegennehmen. Das Team legten sich pinkfarbene Shirts zu. Foto: tani

Ascheberg - 

Freude kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Während die Herren von „Kubbless“ ihre dritte Ligameisterschaft bejubelten, strahlten die „Herzdamen“ nach ihrer ersten Saison mit der roten Laterne um die Wette.

Von Tina Nitsche

Samstagnachmittag. Der letzte Kubb-Liga-Tag steigt bei Martin Schäper . Und die „ Herzdamen “ verzeichnen auch nach dem zweiten Spiel noch immer null Punkte. Eine stramme Leistung. „Wir sind ganz weit vorne“, freut sich Sabine Fritz. „Mit der roten Laterne “, ergänzt Simone Kadner-Stanke lachend. „Und das immer noch zu Null“, sagt Gerlinde Werning. Logisch, denn genau das war der Plan bei diesem ungewöhnlichen Debüt. Schließlich fängt man(n) – oder besser gesagt in diesem Falle Frau – klein an.

„Da haben wir die Messlatte mal noch nicht so hoch gehängt“, verrät Petra Haverkamp. Aber, und das muss man den Ladies lassen, sie haben ihr Ziel erreicht. Abends folgte die Sektdusche und die rote Laterne landete in ihren Armen. Nur das „zu Null“, welches die Damen über viereinhalb Spieltage tapfer aufrecht erhalten haben, das stand am Ende dann doch nicht mehr auf der Liste von Jürgen Sandner . Denn dort tummelten sich sage und schreibe nach akribischen Berechnungen fünf Punkte. Wie die da hin gekommen sind? „Bestimmt nicht, weil wir den Königswurf gelandet haben“, gibt Steffi Schäper zu. Nein, vielmehr war es so, dass das Team „Just for fun“ nicht angetreten ist, und die Herzdamen damit in den Genuss von fünf Punkten gekommen sind.

Ihren „Siegeszug“, traten die Frauen dann auch gebührend an. Denn eigens für ihre erste Siegerehrung hatten sie sich „in Schale“ geworfen und sich ein neues Outfit zugelegt. Pinkfarbene Shirts mit silbernen Herzen. Und ihre „Herzbuben“ standen ihnen da in nichts nach und legten sich ebenfalls einen neuen Dress zu. In leuchtendem Türkis.

Während die Herren sich zwischen Würstchengrillen und Wurfholz schwingen am Ende auf Platz elf im Mittelfeld festsetzten, hatten gewisse andere Herren in hellblauen Outfits ganz andere Pläne. Sie hatten ein Auge auf den großen silbernen Pokal geworfen. Und vor allem darauf, diesen für immer ins heimische Regal zu holen. Mission gelungen. Riesenjubel. Das Team „ Kubless “ wurde am Ende als neuer Ligameister gefeiert. Zum dritten Mal in Folge.

Doch ein Spaziergang war es nicht, denn die „Weyhewger“ saßen ihnen dicht auf den Fersen. „Noch ist hier nichts durch, mit 116 Punkten können wir uns nicht in Sicherheit wiegen“, stellte Kai Görlitz nachmittags fest. Der Verfolger hatte zu dem Zeitpunkt schon 104 Punkte auf seinem Konto. Doch am Ende siegte „Kubless“ und verwies die „Weyheweger“ auf den zweiten Platz. Auf Platz drei landete das Team „Top Travel“ vor der Truppe „GS Siäpro“. „Das Besondere dabei: Die ersten vier Teams haben sich damit für die Münsterlandmasters, die 2016 in Ascheberg stattfinden, qualifiziert“, machte Jürgen Sandner deutlich. Abends knallten dann die Sektkorken. Karl Mangels, Vorstandssprecher Kolping-Kubb hatte alle Holzpokale und den großen Silbernen verteilt. Eine tolle Saison liegt hinter den Spielern. Und ein noch besserer Abschluss, denn die Herzdamen und ihre Herzbuben, die beim fünften Ligaspieltag als Ausrichter fungierten, waren prima Gastgeber. Gaumenfreuden und neuer Kleiderlook inklusive.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3520603?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F