Di., 04.10.2016

9. Kubb Open Ascheberg Kubb-Turnier ist eine runde Sache

Hector‘s Team in den hellgrünen Shirts feierte nach dem Sieg in der Kubb-Liga den Gewinn des Ascheberger Helms bei der 9. Kubb Open. Die Beer Bunnies gingen mit der Roten Laterne nach Hause.

Hector‘s Team in den hellgrünen Shirts feierte nach dem Sieg in der Kubb-Liga den Gewinn des Ascheberger Helms bei der 9. Kubb Open. Die Beer Bunnies gingen mit der Roten Laterne nach Hause. Foto: hbm

Ascheberg - 

Können und Spaß treffen sich bei den Kubb Open in Ascheberg. Die perfekte Symbiose gelingt den Pfälzern aus Schindhard. So standen zwei Teams des Häger-Clubs auch im Finale.

Von Theo Heitbaum

Einige haben die Hölzer bei der Weltmeisterschaft auf Gotland fliegen lassen, andere werfen die Klötzchen nur im heimischen Garten. Das große Turnier des Ascheberger Kubb Teams führt Profis und Amateure zusammen. In diesem Jahr war die Spitze nicht so breit besetzt wie bei früheren Auflagen, aber alle 28 Mannschaften hatten auf dem Bolzplatz an der Realschule ihren Spaß. Am Ende boten dann zwei Teams allerbeste Kubb-Spannung, die es meisterhaft verstehen, Spaß und Können miteinander zu verbinden. Zwei Teams von Hägar-Club Schindhard aus der Pfalz machten den Sieg in zwei langen Spielen unter sich aus. Begleitet von viel Applaus lieferten sie sich ein enges Ringen um den Sieg bei der 9. Ascheberger Kubb Open. Der König fiel dann auf eine Schweizer Art, die auch in der Pfalz Gefallen gefunden hat: Den Sure Shot, einen Wurf rückwärts durch die Beine.

Die Kubber präsentierten sich in jeder Beziehung als große Familie. Das ging bei Familien-Teams los, setzte sich mit der Ascheberger-Kubb-Liga-Gemeinschaft fort, ging weiter über befreundete Münsterland-Ligen bis zu Kubbern aus der Pfalz und Niedersachsen, die schon öfter hier waren. Das Kolping-Kubb-Team aus Ascheberg hat aus kleinsten Anfängen nach einem Besuch in Tossens ein perfekt vorbereitetes Turnier entwickelt. Mag die K.o.-Runde nach den Gruppenspielen für Besucher auch verwirrend sein, auf den professionellen Tafeln lässt sich der Weg jedes Teams genau nachvollziehen. Etwa das Abschneiden der Beer Bunnies aus Ascheberg, die mit der Roten Laterne des Schlusslichtes nach Hause gingen. Oder vom „Hopfenstaat, der in den Spielpausen unter einem der vielen Pavillons rund um die Spielfelder auch Hopfen genoss. Gebraucht wurde der Regenschutz übrigens nur selten. „Schön, dass wir so einen sonnigen Tag hatten. So hat das Turnier richtig Spaß gemacht“, resümierte Karl Mangels fürs Kubb-Team bei der Siegerehrung. Ein Spaß, den die KKT-Männer und Frauen, beispielsweise ein Beppo König im Dauereinsatz am Grill, mit großem Einsatz befeuerten.

Herzlich ging es im Finale der Lucky-Looser-Runde zu. Hier setzten sich die Herzbuben gegen die Herzdamen durch. Dritter der „Verliererrunde“ wurde das „Team Bailando “ aus Herbern, das dennoch einen besonderen Auftritt hatte: Die Jungs aus dem Nachbarort spielten gegen Hector‘s Team um den Ascheberger Helm, hatten aber gegen den Liga-Meister in den hellgrünen Shorts das Nachsehen. In der Meisterrunde scheiterte Hector‘s Team im Halbfinale an den Spaßkönnern aus der Pfalz. Sie schlossen das Turnier als Vierter ab.

Gescherzt wurde übrigens, dass Verlierer sich auf dem Bolzplatz gut verkriechen konnten, denn das Grün ist von Kaninchen durchlöchert worden, es gab eine Fülle von Stolperfallen auf dem Gelände.

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