Mo., 24.10.2016

Projekt in der Profilschule Energie sparen macht Sinn

Ob mit der Handkurbel oder dem Fahrrad: Das Erzeugen von Energie kostet Kraft. Ein Fazit aus dem Projekt der Profilschule lautet darum: Energie sparen machte Sinn.

Ob mit der Handkurbel oder dem Fahrrad: Das Erzeugen von Energie kostet Kraft. Ein Fazit aus dem Projekt der Profilschule lautet darum: Energie sparen machte Sinn. Foto: hbm

Ascheberg - 

Wer selbst die Mühe des Erzeugens von Energie spürt, der macht sich Gedanken ums Energiesparen.

Von Theo Heitbaum

Mal eben das Handy aufladen – die schwierigste Aufgabe ist für Jugendliche manchmal, das Kabel zu finden, mit dem das Smartphone an die Steckdose angeschlossen wird. Woher die Energie kommt, interessiert weniger, Hauptsache für Musik, Spiele und Whats App und Co. ist am Ende genug Saft da. Etwas bewusster sehen das nun Achtklässler der Profilschule Ascheberg . Sie haben sich über ein Schuljahr mit dem Thema Energie sparen und gewinnen beschäftigt. Die Kooperation mit der BASF hat dafür gesorgt, dass in der Wissensfabrik genügend Material bereit stand. Wie zwei Fahrräder , die für Smartphones eine wichtige Rolle spielten. Denn sie wurden auf Rollen montiert, von denen die Energie in Akkus von Smartphones floss. „Wenn der Akku leer ist, benötigt man zwei Stunden, um ihn komplett zu laden“, erklärt Jonas Schwanke. Genauso war es mit dem Fahrrad, dessen Energie genutzt wurde, um Wasser zu kochen. Trotz Höchsttempo waren gerade einmal 44 Grad drin. Leichter war es da schon, die Carrera-Bahn durch einige Kurbel-Antriebe entgleisen zu lassen. Unter dem Strich machten die Experimente aber deutlich, wie schwierig es ist, Energie zu gewinnen.

Weil im Wahlpflichtfach Natur und Technik unter Regie von Lehrer Marcel Behn auch erarbeitet worden war, dass die fossilen Brennstoffe sich dem Ende zuneigen und einige von ihnen das Klima über Gebühr belasten, rückte unweigerlich das Thema Energie sparen ins Blickfeld. So hatten die Jugendlichen ein Modell gebaut, mit dem richtiges Lüften gezeigt wurde. Bei einem Fenster auf Kippe entwich nur wenig von der schlechten Luft, beim Durchzug reichte eine kurze Luftzufuhr bis Fenster und Türen wieder geschlossen werden konnten.

Simone Jurczik von der BASF, die gestern bei der Präsentation vorbeischaute und noch ein Glücksrad mitgebracht hatte, verwies darauf, dass die Mittel aus dem Projekt power4school finanziert worden war. Unter die Klassen, die sich jeweils eine Schulstunde in der Ausstellung gönnten, mischte sich auch Anne-Marie Kruse von der e+u-Beratungsagentur, die in Ascheberg das Projekt „Energie sparen macht Schule“ betreut. Nach dem Implus von gestern werden heute Energiespardetektive für die einzelnen Klassen ausgebildet. Sie nehmen von gestern etwa den Hinweis auf das richtige Lüften mit. Oder das Abstellen von Kränen, denn wie viel Wasser ein tropfender Hahn „vergeudet“, war gestern auf der Runde ebenfalls zu sehen.

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