Mi., 19.10.2016

Seniorenbeirat kocht Reitersuppe für die Tanzgruppe

Der Seniorenbeirat servierte vor dem Tanzen das Essen für die Jugendlichen.

Der Seniorenbeirat servierte vor dem Tanzen das Essen für die Jugendlichen. Foto: hbm

Ascheberg - 

Die Kinderkulturkarawane durch den Kreis Coesfeld erhielt in Ascheberg einen ungewöhnlichen Begleiter: den Seniorenbeirat.

Von Theo Heitbaum

Die Kinderkultur-Karawane durch den Süden des Kreises Coesfeld will in dieser Woche Jugendliche aus unterschiedlichen Welten zusammenbringen. In Ascheberg erhielt der Besuch der brasilianischen Tanzgruppe Saber Viver gestern eine besondere Note. Denn das Treffen der Kulturen wurde um ein Begegnen von Generationen bereichert.

Das Kapitel Ascheberg sollte für die Jugendlichen eigentlich mit Swin Golf in Davensberg aufgeschlagen werden. Diesem Ansinnen machte der Regen gestern Morgen einen Strich durch die Rechnung. So waren die Gäste aus Brasilien den ganzen Tag in der OJA am Burghof.

Mittags erschienen dort die Mitglieder des Seniorenbeirates. Karl-Heinz Bartsch rührte eine Reitersuppe beim Erwärmen, Renate Gesenhoff beschäftigte sich mit ihrer Erbsensuppe, Ursula Voss brachte Joghurts mit. Kurz: Die Senioren kümmerten sich um das Mittagessen und erfuhren dabei etwa, dass Erbsensuppe auch in Südamerika bekannt ist. Die Reitersuppe mit ihren Kidneybohnen war zwar fremd, aber begehrt, wie sich beim Anstellen herausstellte. „Es hat allen gut geschmeckt und es war genug da“, resümierte Saskia Adriaans.

Weil die Jugendlichen schon da waren, gab es vorher schon einige Gespräche. Gitta Meinardus ließ sich etwa erklären, wie lange es dauert, seine Haarschopf mit schicken Strähnen zu versehen. Besonders interessant war der Besuch von Hartmut Lessin, der seine Unterlagen über eine Patenkind in Recife – die WN berichteten – mitgebracht hatte. Die Briefwechsel interessierten die Gäste aus Recife. Es gab ein Gesprächsthema und das wurde intensiv genutzt. So baut auch das Patenkind aus den 70er Jahren eine Brücke. Der Zufall, dass einer der Gäste Angela de Lima Barbosa kannte, trat aber nicht ein. Schließlich ist sie mit fast 50 Jahren auch deutlich älter als die meisten Gäste. Immerhin kannte Tänzer Jony das Haus Theresa, mit dem Lessin Kontakt hatte. Er will sich nach der Rückkehr dort umhören.

Nach dem Essen stand dann der Tanz-Workshop an. Befürchtete die OJA, dass esnach der Anmeldung nur eine kleine Tanzrunde geben würde, waren dort elf Mädchen aus der Gemeinde vertreten

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