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Fr., 02.12.2016

LED-Birnen eingesetzt Pro Ascheberg spart Strom

Erstmals strahlen die Weihnachtssterne über den Straßen mit LED-Birnen. Sie waren zwar teurer, sparen aber zu den Vorgängermodellen (kleines Foto) erheblich an Strom(kosten).

Erstmals strahlen die Weihnachtssterne über den Straßen mit LED-Birnen. Sie waren zwar teurer, sparen aber zu den Vorgängermodellen (kleines Foto) erheblich an Strom(kosten). Foto: hbm

Ascheberg - 

Ein Watt LED-Birnen statt 15-Watt-Glühbirnen - der Internet-Stromrechner befördert für einen Weihnachtsstern eine große Ersparnis zu Tage.

Von Theo Heitbaum

Pro Ascheberg hat umgerüstet. Die Weihnachtssterne über den Ascheberger Straßen strahlen in diesem Jahr erstmals mit LED-Birnen. „Sie geben ein anderes Licht, das schöner aussieht“, ist Vorsitzender Bernd Heitmann nach den ersten Tagen ein optischer Unterschied aufgefallen. Allerdings wurde es beim Kauf auch teurer. Jeder Weihnachtsstern ist mit 24 Birnen bestückt, die mehr als das Doppelte der vorherigen Glühbirnen kosten. Pro Ascheberg-Mitglied Barbara Stiens hat Sonderkonditionen organisiert, nach Liste würde jede Birne zwei Euro mehr kosten, macht fast 50 Euro pro Stern aus. Normalerweise sorgen elf Weihnachtssterne über den Straßen für adventliches Flair, in diesem Jahr blieb aber ein Schmuckstück in der Abstellkammer. „Haus Uhlmann ist abgerissen worden, auf der Seite können wir den Stern nicht anbringen“, erklärt Heitmann.

Vor dem Umrüsten der Straßen-Sterne hat Pro Ascheberg überlegt, eine andere Weihnachtsbeleuchtung anzuschaffen. „So passt das Gesamtbild mit den privaten Sternen besser“, erklärt Heitmann, was für die Entscheidung wichtig war. Die Mehrausgaben hofft die Kaufmannschaft schrittweise wieder herein zu bekommen. Wo bisher pro Birne 15 Watt notwendig waren, wird nur noch ein Watt benötigt. Und das schlägt sich im Geldbeutel nieder: Ein Stern benötigt jetzt 24 mal ein Watt, also 24 Watt. Vorher waren 25 Mal 15 Watt, macht 360 Watt nötig. Die Sterne werden eine Woche vor dem ersten Advent aufgehängt und mit der Tannenbaumaktion wieder entfernt. In diesem Jahr hängen sie acht Wochen. Gekoppelt an die Straßenbeleuchtung sind die Sterne etwa 15 Stunden am Tag an. Der Stromrechner aus dem Internet sagt dazu: Wo früher 302,40 Kilowattstunden verbraucht wurden, reichen jetzt 20,16 Kilowattstunden. Macht bei einem Stern mit einem Strompreis von 0,27 Cent pro Kilowattstunde eine Ersparnis von 76,20 Euro. Selbst da, wo bisher schon energiearme Birnen mit sieben Watt eingesetzt waren, werden 35,38 Euro gespart.

Zudem halten LED-Birnen länger. Wie sie auf die Bedingungen in den Weihnachtssternen reagieren, wird von Pro Ascheberg gespannt abgewartet. Gerne lange. „Wir haben keine Erfahrungen, hoffen aber, dass die übliche Lebensdauer erreicht wird“, sagt Stiens. Bei den bisher verwendeten Birnen war es so, dass jedes Jahr vor dem Aufhängen drei, vier defekt waren.

Stiens hat nicht nur Birnen für den Verein organisiert, sondern auch für Mitglieder des Vereins, die ihre Sterne an den Häusern schrittweise umrüsten möchten. Rund 550 LED-Birnen wurden für die Kollegen besorgt.

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